Posts mit dem Label Soziales werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Soziales werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 17. Mai 2009

Wir waren in Berlin

3 Busse aus Halle, viele auch im Privat-PKW, 100.000 insgesamt!

Bilder:© U.Schrieber

Für ein soziales Europa, die Krise bekämpfen, die Verursacher müssen zahlen!

Samstag, 9. Mai 2009

WeltMacht Geld


Die weltweite Finanzkrise macht einmal mehr deutlich, wie wenig wir tatsächlich über unser
Geldsystem wissen - und wie schlecht uns entfesselte Finanzmärkte bekommen.

Was ist Geld eigentlich und wo kommt es her? Wer macht es und wer legt fest, wie viel Zinsen wir zu zahlen haben oder für unser Guthaben erhalten? Was müssen wir am System ändern, wenn wir wirklich etwas aus der Krise lernen wollen?

Diese und weitere Fragen sind Gegenstand einer Reihe von Vorträgen, zu denen alle, die mehr wissen wollen, herzlich eingeladen sind. mehr

Mittwoch, 8. April 2009

ver.di fordert Korrektur der Entgeltpolitik im Telekommunikationsbereich

Als "anachronistische Intervention in einen funktionierenden Markt" kritisierte Lothar Schröder vom Bundesvorstand der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Entscheidung der Bundesnetzagentur, Teilnehmeranschlussleitungs- und Mobilfunkterminierungsentgelte zu senken:

"Diese falsche Regulierungsentscheidung konterkariert die von der Bundesregierung im Rahmen des Konjunkturpakets II beschlossene Breitbandinitiative und entzieht den Unternehmen Mittel, die dann anschließend für die dringend erforderlichen Investitionen in Netzausbau und -qualität fehlen", machte Schröder deutlich.

Bereits jetzt würden sich große Anbieter wegen unklarer europäischer Rahmenbedingungen beim Ausbau dieser ökonomisch wünschenswerten, beschäftigungspolitisch notwendigen und für den Standort Deutschland wichtigen Breitbandnetze nur sehr zögerlich engagieren.

Die preispolitischen Entscheidungen der Bundesnetzagentur würden dazu führen, dass sich die großen Anbieter noch stärker zurück hielten und der Markt immer kleinteiliger würde. Massiv in den Markt drängenden amerikanischen Großunternehmen könne dann kein relevanter Wirtschaftsfaktor mehr entgegen gesetzt werden. Das hätte massive Verschlechterungen für die Verbraucher und für die Teilhabe aller an der Wissensgesellschaft zur Folge.

Schröder forderte die Bundesregierung auf, diese "industrie- und arbeitsmarktfeindliche Entscheidung" der Bundesnetzagentur schnellstmöglich zu korrigieren und eine Preispolitik sicherzustellen, die die Breitbandinitiative unterstützt und damit Wettbewerbsfreiheit, Investitionssicherheit und Beschäftigungsperspektiven garantiert.

Samstag, 29. November 2008

Einigung im Standortstreit für die Telekom Call-Center

Härten reduziert – Gera trifft es hart - grundsätzliche Kritik bleibt

"Das Arbeitgeberkonzept ist geknackt worden, Härten und Unzumutbarkeiten für die Beschäftigten wurden deutlich reduziert“, das ist nach Einschätzung des ver.di-Landesfachbereichsleiters Telekommunikation Achim Fischer die positive Seite der nächtlichen Einigung über das Call-Center-Standortkonzept der Telekom.

Verantwortung beim Arbeitgeber

Trotzdem bleibe aber jede Standortschließung für die betroffenen Beschäftigten und die Regionen ein schwerer Schlag. In Mitteldeutschland trifft es Gera besonders hart. Das letzte hier noch verbliebene Call-Center der Telekom schließt im zweiten Halbjahr 2009. Die 210 Beschäftigten erhalten Arbeitsplatzangebote im neuen Verbundstandort Schkeuditz, in einzelnen Fällen auch in den anderen noch bestehenden Call-Centern in Thüringen und Sachsen.


„Gera ist mit der Schließung doppelt gebeutelt, denn auch das VCS-Call-Center ist bereits verkauft worden. Der Rückzug der Telekom aus der Region Ostthüringen ist und bleibt ein Skandal“, bekräftigte Fischer noch einmal die grundsätzliche Kritik er Gewerkschaft an der Zentralisierungsstrategie des Konzerns.

Hallenser müssen nicht nach Magdeburg

Eine Verbesserung gegenüber den ursprünglichen Schließungsplänen konnte für die Beschäftigten der Standorte in Halle und Leipzig erreicht werden. Hier wird es eine Verbundlösung mit Sitz in Schkeuditz und damit erheblich reduzierten Fahrtzeiten geben. Der Standort Dresden bleibt genauso erhalten wie die Standorte in Erfurt, Magdeburg und Chemnitz.

Die durch diesen Kompromiss erreichte Struktur ist mindestens bis Ende 2012 sicher. Für die Härten, die mit der Umsetzung einhergehen, wurden umfangreiche Sozialplanregelungen getroffen. So gibt es unter anderem Härtefallregelungen, Ausgleichszahlungen für Umzüge und Fahrtkostenzuschüsse.

Dank an Unterstützer

„Wir sind nicht zufrieden, denn jede Schließung ist eine zu viel“, resümiert Fischer über die letzten anstrengenden Tage, die auch er in der Einigungskommission gesessen hat. „Aber wir haben Schließungen verhindert und mit Verbundlösungen Härten abgemildert. Das ist ein Erfolg, der ohne die vielen Aktionen, Mahnwachen und Demonstrationen der letzten Wochen nicht möglich gewesen wäre.“

Vielleicht ist das Ergebnis für einige auch ein Anstoß über das eigene Engagement nachzudenken...
Der Vorstand des ver.di Ortsvereins bedankt sich bei allen Unterstützern!

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Aufruf zu Protestkundgebung und Mahnwache!

Der Vorstand der Deutschen Telekom AG ist familienfeindlich, frauenfeindlich, behindertenfeindlich und umweltfeindlich. Wir wehren uns gegen Arbeitsplatzvernichtung, Zerschlagung und Lohndrückerei und rufen zu verstärkten Aktionen gegen die perspektivlose und beschäftigtenfeindliche Unternehmenspolitik auf.
Wir kämpfen gegen die Standortschließung des Call Centers in Halle. Wenn der Telekom Vorstand diesen unsozialen Kahlschlag ungehindert durchsetzt, dann sind alle Betriebe der Telekom morgen von ähnlichen Angriffen bedroht. Das Thema geht alle im Telekom Konzern an!

Mahnwache am 6. November von 8 - 18 Uhr vor der Ulrichskirche

Demonstration in Berlin am 13. November

Beginn in Berlin 12:00 – 13:00 Uhr
Dauer ca. 1,5 Stunden
Hauptstadtrepräsentanz der Telekom

Anmelden: dabei@verdi-halle.de

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Callcenter-Verhandlungen gescheitert (Update)

Wie die Deutsche Presse Agentur (dpa) berichtet, sind die Gespräche zwischen der Deutschen Telekom und Arbeitnehmervertretern über die geplante Schließung zahlreicher Callcenter sind gescheitert. Ein ver.di Sprecher bedauerte das Scheitern der Gespräche und bezeichnete zugleich die neuen Vorschläge der Telekom als "völlig unzureichend". Die Arbeitnehmerseite sei aber weiterhin verhandlungsbereit.

Die Telekom wollte ursprünglich 39 Callcenter schließen und die rund 18 000 Mitarbeiter an Standorten in 24 Städten bündeln. Dem neuen Vorschlag zufolge sollten zusätzlich die Callcenter in Schwerin und Trier erhalten bleiben. Nach den ursprünglichen Plänen wäre knapp die Hälfte der Callcenter-Beschäftigten von dem Umbau betroffen.
In einem Alternativkonzept des GBR wären 58 Callcenter Standorte bei geringeren Kosten erhalten geblieben. Die Telekom hielt jedoch weiterhin an ihrem Kahlschlagkonzept fest.
Die beiden Verhandlungsparteien werden nun darüber beraten, wie die Einigungstelle besetzt werden soll. In der Regel übernimmt ein Richter den Vorsitz. mehr


Update:
Nach nur 3 Verhandlungsrunden zu einem Interessenausgleich (IA) und Rahmensozialplan (SP) hat die Arbeitgeberseite einseitig die Verhandlungen für gescheitert erklärt und abgebrochen.
Beschäftigteninfo Nr. 12 (PDF, 64 kB)

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Jubilarehrungsveranstaltung

Was wäre eine Gewerkschaft ohne eine gute Anzahl von Beschäftigten, die sich in ihr zusammen schließen, um ihre Interessen gemeinsam zu vertreten?

Es gibt eine Reihe von Mitgliedern die der vereinten Dienstleistungsgewerkschaft schon sehr viele Jahre angehören. Aus diesem Grund findet auch in diesem Jahr die Ehrung langjähriger Gewerkschaftsmitglieder unseres Bezirkes statt.

Die Ehrung der Jubilare, für ihre 25-, 40-, 50- und 60-jährige Gewerkschaftszugehörigkeit möchte ver.di zum Anlass nehmen um gemeinsam zurückzublicken, Dank zu sagen und auch gemeinsam ein wenig zu feiern.
Für Halle und den Saalkreis findet die fachbereichsübegreifende Ehrungsveranstaltung am 25.Oktober um 10 Uhr im Kulturtreff Halle-Neustadt statt. Einladungen sind separat erfolgt.
Quelle: ver.di Bezirk Sachsen-Anhalt, Süd

Dienstag, 20. Mai 2008

Mehr Arme – mehr Millionäre

20 Millionen Menschen sind von Armut betroffen oder werden nur durch staatliche Leistungen davor bewahrt. Das ist eine von vier Personen. So der neue Armutsbericht der Regierung. Und das in einem der reichsten Länder der Erde. Besonders betroffen sind Alleinerziehende und Kinder.

2,5 Millionen Kinder sind arm. Doppelt so viele wie 2004.


Gleichzeitig gibt es immer mehr Millionäre – schon 800.000 waren es letzten Sommer. Die Statistik beschönigt noch die Lage. Als arm gelten Menschen mit weniger als 781 Euro netto im Monat. Vor drei Jahren lag die Schwelle noch bei 938 Euro.
Die Agenda 2010 ist die zentrale Ursache für mehr Armut. Die Durchsetzungsmöglichkeiten in der Tarifpolitik sind mit Befristungen und Leiharbeit massiv behindert worden.
Hinzu kommen Minijobs und vor allem Hartz IV. Ohne Zumutbarkeitsschutz rauschen die Löhne in den Keller.

Am dringlichsten brauchen wir den gesetzlichen Mindestlohn: 7,50 Euro sofort und in schnellen Schritten neun.
Aber das reicht nicht: Bei der Leiharbeit muss die gleiche Bezahlung gesichert werden. Das Arbeitslosengeld II muss rauf auf 420 Euro. Und wir brauchen einen menschenwürdigen Zumutbarkeitsschutz. Damit niemand Angst haben muss demnächst für 3,50 den Hof kehren zu müssen.
Die Menschen mit kleinem Einkommen müssen steuerlich entlastet werden.
Finanziert etwa durch die Anhebung des Spitzensteuersatzes auf 50 Prozent.

http://wipo.verdi.de

Montag, 24. März 2008

Streiks gegen Deutsche Telekom in Griechenland


Die griechische Telekom-Gewerkschaft hat wegen des geplanten Einstiegs der Deutschen Telekom bei der Hellenic Telecom (OTE) Streiks begonnen.

Am Montagmorgen hängten Gewerkschaftsmitglieder schwarze Bänder und deutsche Fahnen auf dem Hauptgebäude der griechischen Telekom OTE im Athener Vorort Maroussi. Zudem streikten für 24 Stunden alle Techniker der Gesellschaft, wie das Fernsehen berichtete.

Die OTE-Gewerkschaft (OME-OTE) sperrt sich gegen die Übernahme von knapp 20 Prozent des grössten Telekomanbieters in Griechenland durch die Deutschen. Die Streiks sollen am Mittwoch ausgeweitet werden. Dann beginnt ein dreitägiger Streik aller Angestellten der griechischen Telekom, teilte die Gewerkschaft mit. Quelle

Sonntag, 28. Oktober 2007

Klimawandel bei der Telekom

Die Deutsche Telekom hat seit ihrer Privatisierung bereits 18 Umstrukturierungen hinter sich. Lothar Schröder, Verdi-Bundesvorstand und stellvertretender Aufsichtsratschef bei der Telekom, spricht im Interview mit der "Rheinischen Post" sogar vom Klimawandel. mehr

Petition

Öffentliche Dienstleistungen sind aus sozialen und wirtschaftlichen Gründen unverzichtbar und für den Zusammenhalt der Regionen in Europa notwendig. Sie müssen eine hohe Qualität haben und für Alle zugänglich sein. Bislang wurden nur die Privatisierung und Liberalisierung der öffentlichen Dienstleistungen diskutiert (besonders in Bereichen wie Energieversorgung, Post und Telekommunikation). Es wird Zeit für andere Lösungen!


Daher fordern wir die EU-Kommission auf, europäische Gesetzesinitiativen für die öffentlichen Dienstleistungen auf den Weg zu bringen, um

- dem Allgemeininteresse bei öffentlichen Dienstleistungen Vorrang zu verschaffen
- sicher zu stellen, dass jede(r) Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen hat
- öffentliche Dienstleistungen zu stärken und damit die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger zu garantieren
- mehr Rechtsicherheit zu schaffen, damit öffentliche Dienstleistungen langfristig erhalten und entwickelt werden können
- öffentlichen Dienstleistungen eine stabile rechtliche Basis zu geben und sie so vor ideologisch motivierten Angriffen im Namen des „freien Marktes“ zu schützen

zur Petition


Freitag, 12. Oktober 2007

Donnerstag, 27. September 2007

Freitag, 7. September 2007

Linke will Lohnsenkungen wie bei der Telekom verbieten

Die große Mehrheit der Bevölkerung habe vom Wirtschaftsaufschwung nichts, kritisierte Gysi. Die Realeinkommen seien in den vergangenen zehn Jahren um sechs Prozent gesunken. Mit Hinweis auf die Telekom kündigte er eine Initiative im Bundestag an mit dem Ziel, wirtschaftlich unbegründete Lohnsenkungen zu verbieten. Gewerkschaften und Betriebsräte seien im Moment nicht stark genug, derartiges zu verhindern. mehr

Mittwoch, 15. August 2007

Telekom streicht erneut tausende Stellen

Die Telekom steht vor einem erneuten drastischen Arbeitsplatzabbau. Der Konzern will 2 000 der insgesamt 6 500 Stellen in seiner Bonner Unternehmenszentrale sowie in anderen zentralen Einrichtungen bis zum Jahr 2009 streichen. mehr

Montag, 23. Juli 2007

Call-Center: Schlechte Arbeitsbedingungen, spärliche Gehälter

Das Telefon klingelt unentwegt, die Menschen am anderen Ende der Leitung sind nicht immer gut aufgelegt, die Uhr zur schnellen Gesprächsabwicklung tickt: Die Arbeit in einem Call-Center kann stressig sein. Bei 50 bis 200 Telefongesprächen pro Tag klingeln den Beschäftigten, so genannten Call-Center-Agents, abends buchstäblich die Ohren. Die Klagen über gesundheitliche Beschwerden nehmen entsprechend zu. Dazu kommen Zeitdruck, oft schlechte Arbeitsbedingungen und spärliche Gehälter. mehr

Arbeitnehmerüberlassung: Zeitliche Begrenzung der Leiharbeit

Bitte nehmt an der Öffentlichen Petition mit dem Titel 'Arbeitnehmerüberlassung: Zeitliche Begrenzung der Leiharbeit ' teil und besucht die Seite
http://itc.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=464

Das System öffentliche Petition des Deutschen Bundestages basiert auf einem System des Schottischen Parlaments und den dort gesammelten Erfahrungen.

Im Rahmen eines Modellversuchs werden die Internetseiten öffentliche Petition von International Teledemocracy Centre (itc.napier.ac.uk) an der Napier Universität in Edinburgh zur Verfügung gestellt.

Mittwoch, 11. Juli 2007

Sozialstaatsfeindlich

„GELD-SCHOCK! Arbeiten wir bald NUR noch für den Staat“ fragt BILD auf Seite eins, „Nur 47% des Einkommens bleiben im Portemonnaie“ „berichtet“ die Tagesschau, „Von jedem Euro bleiben nur noch 47 Cent“ das ZDF, erst ab dem 13. Juli, 11.40 Uhr arbeiteten wir in diesem Jahr in die eigene Tasche, so die FR und fast alle anderen Medien ebenso plapperten die dummdreiste Milchmädchenrechnung des selbsternannten „Bundes der Steuerzahler“ nach, der vorrechnete, dass nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben von einem Euro nur noch 47 Cent netto in der Tasche der Beschäftigten blieben. In einer üblen Stimmungsmache werden die 20 Cent, die an die gesetzliche Renten-, Kranken-, Pflege und Arbeitslosenversicherung abgeführt werden, dem „gefräßigen Monster“ Staat zugeschlagen. Würden die Bürgerinnen und Bürger etwa weniger bezahlen, wenn sie privat versichert wären? Wolfgang Lieb.
Mehr…