Der GBR T-Systems hat am 24. Juni ein Eckpunktepapier angenommen. Es beschreibt einen Fahrplan zum Umgang mit dem vom Arbeitgeber geplanten Stellenabbau. Mehr als 1.200 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner auf der Protestseite auf ich-bin-mehr-wert.de haben in den letzten Tagen den verhandelnden Arbeitnehmervertretern den Rücken gestärkt und ihren Protest gegen den geplanten Personalabbau bei T-Systems bekundet.
Durch den Beschluss des GBR ist es möglich jetzt sowohl den Interessenausgleich und Sozialplan zu verhandeln als auch die verhandelten Inhalte des Eckpunktepapieres in den TV Ratio aufzunehmen.
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Mittwoch, 1. Juli 2009
Die Verhandlungen zum Tarifvertrag Ratioschutz bei der T-Systems gehen weiter!
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Donnerstag, 4. Juni 2009
Streiks bei EDS in Leuna
alle Informationen dazu auf unserer Landesfachbereichsseite
http://tk-it-sat.verdi.de
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Mittwoch, 8. April 2009
ver.di fordert Korrektur der Entgeltpolitik im Telekommunikationsbereich
"Diese falsche Regulierungsentscheidung konterkariert die von der Bundesregierung im Rahmen des Konjunkturpakets II beschlossene Breitbandinitiative und entzieht den Unternehmen Mittel, die dann anschließend für die dringend erforderlichen Investitionen in Netzausbau und -qualität fehlen", machte Schröder deutlich.
Bereits jetzt würden sich große Anbieter wegen unklarer europäischer Rahmenbedingungen beim Ausbau dieser ökonomisch wünschenswerten, beschäftigungspolitisch notwendigen und für den Standort Deutschland wichtigen Breitbandnetze nur sehr zögerlich engagieren.
Die preispolitischen Entscheidungen der Bundesnetzagentur würden dazu führen, dass sich die großen Anbieter noch stärker zurück hielten und der Markt immer kleinteiliger würde. Massiv in den Markt drängenden amerikanischen Großunternehmen könne dann kein relevanter Wirtschaftsfaktor mehr entgegen gesetzt werden. Das hätte massive Verschlechterungen für die Verbraucher und für die Teilhabe aller an der Wissensgesellschaft zur Folge.
Schröder forderte die Bundesregierung auf, diese "industrie- und arbeitsmarktfeindliche Entscheidung" der Bundesnetzagentur schnellstmöglich zu korrigieren und eine Preispolitik sicherzustellen, die die Breitbandinitiative unterstützt und damit Wettbewerbsfreiheit, Investitionssicherheit und Beschäftigungsperspektiven garantiert.
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Sonntag, 1. März 2009
FTD: Telekom-Vorstand hat 33 Prozent höhere Vergütungen erhalten
Die Financial Times Deutschland kommentiert wie folgt:
[...]Der Gewinn des Konzerns ist im vergangenen Jahr trotz Finanzkrise und Rezession angestiegen, die Telekom generiert wieder mehr freie Barmittel, mit 20 Mrd. Euro Liquiditätsreserven kann das Unternehmen selbst zwei Jahre durchstehen, falls ihm die Banken keine Kredite mehr geben würden. "Wir haben uns erfolgreich gegen die Krise stemmen können", sagt Obermann. Die Telekom sei ein "sehr gesundes Unternehmen", sekundiert Eick.
Die beiden können sich auch privat darüber freuen. Im vergangenen Jahr hat der gesamte Telekom-Vorstand 33 Prozent höhere Vergütungen erhalten. Obermann verteidigt diesen Gehaltsanstieg, der so eigentlich gar nicht ins gesamtwirtschaftliche Umfeld passt. "Wir haben uns nichts vorzuwerfen, unverhältnismäßig hohe Boni auszuschütten", sagt er. Schließlich würden ja auch die Zahlen deutlich besser ausfallen als zuvor.[...]
FTD.de, 27.02.2009
© 2009 Financial Times Deutschland
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Dienstag, 3. Februar 2009
Telekom: 100.000 Beschäftigte überprüft
Nach Recherchen der "FRANKFURTER RUNDSCHAU" überprüfte die Telekom im Frühjahr 2006 die Bankdaten von mehr als 100.000 Mitarbeitern. Ein Unternehmenssprecher bestätigte auf FR-Anfrage, dass die Überwachung der Mitarbeiter der Bonner Zentrale sowie der T-Home-Sparte "gut über 100.000" Personen umfasst habe.
Auf Anraten von Wirtschaftsprüfern seien die Lohn- und Gehaltskonten der Mitarbeiter mit den Bankverbindungen der Lieferanten abgeglichen worden. Fremdfirmen seien nicht mit der Überwachung beauftragt worden. (kompletter Artikel hier)
Außerdem: Bericht des "Stern"
Auf Anraten von Wirtschaftsprüfern seien die Lohn- und Gehaltskonten der Mitarbeiter mit den Bankverbindungen der Lieferanten abgeglichen worden. Fremdfirmen seien nicht mit der Überwachung beauftragt worden. (kompletter Artikel hier)
Außerdem: Bericht des "Stern"
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Dienstag, 20. Januar 2009
walter zahlt mehr!
Einigung im Tarifkonflikt!
Am 14.01.2009 wurde bei den Tarifverhandlungen eine Einigung erzielt! Tarifvertrag muss noch vom ver.di-Bundesvorstand beschlossen werden. Das Ergebnis kommt unserer Forderung nach 7,50€ sehr nah. Es hat sich gelohnt. Weitere Informationen findest Du im Tarifinfo. Hier
Samstag, 17. Januar 2009
Tarifrunde hat begonnen
Verhandlungsauftakt in der Tarifrunde 2009.Unsere Verhandlungskommission hat unsere Forderung eingebracht: 8,5% mehr Lohn, mindestens aber 220 Euro, für eine Laufzeit von 12 Monaten. Da die Telekom nach eigenen Angaben sehr gut dasteht und die Stärkung der Kaufkraft in der Krise besonders wichtig ist, gibt es keinen Grund für Zurückhaltung. Am 27. und 28. Januar werden die Verhandlungen fortgesetzt. mehr
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Dank an Stadtverwaltung und Stadträte
Betriebsräte der DTKS GmbH und Mitglieder des OV Halle haben in einem Brief an Verwaltung und Stadtrat für die Unterstützung beim Kampf um den Standort gedankt. Im letzten Amtsblatt erschien dazu ein kurzer Artikel:

In der KOMM 12/08 sind Mitglieder des OV Halle mit unserem Banner auf der Frontseite abgebildet:

Links öffnen sich in neuem Fenster

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Samstag, 13. Dezember 2008
8,5 Prozent - Tarifforderung steht!
Seit Juli 2008 bereitet sich der ver.di-Fachbereich TK/IT im Rahmen eines Projektes auf die Tarifrunde 2009 vor. Am 09. Dezember 2008 hat die Große Tarifkommission des ver.di Fachbereichs TK/IT die konkrete Forderung für 2009 beschlossen.ver.di fordert für die T-Servicegesellschaften (Deutsche Telekom Netzproduktions GmbH, Deutsche Telekom Technischer Service GmbH, Deutsche Telekom Kundenservice GmbH) und die Deutsche Telekom AG in 2009 eine reine Entgeltrunde:
# allgemeine lineare Entgelterhöhung um 8,5%,mit einer Laufzeit von 12 Monaten
# stärkere Anhebung der unteren Einkommen / Einkommensgruppen über einen monatlichen Mindestbetrag in Höhe von 220€
# Beamtinnen: Differenzausgleich zwischen der Tariferhöhung und der Anhebung der Besoldungen
# Die Erhöhung der Ausbildungsvergütungen und der Unterhaltsbeihilfe:
o 70€ Anhebung der Ausbildungsvergütung im Cluster 1
o Überproportionale Anhebung der Ausbildungsvergütungen im Cluster 2
o Deutliche Anhebung der Unterhaltsbeihilfe.
über die Feiertage „Kraft tanken“!
im neuen Jahr „gemeinsam anpacken“!
Plakat
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Samstag, 29. November 2008
Einigung im Standortstreit für die Telekom Call-Center
Härten reduziert – Gera trifft es hart - grundsätzliche Kritik bleibt
"Das Arbeitgeberkonzept ist geknackt worden, Härten und Unzumutbarkeiten für die Beschäftigten wurden deutlich reduziert“, das ist nach Einschätzung des ver.di-Landesfachbereichsleiters Telekommunikation Achim Fischer die positive Seite der nächtlichen Einigung über das Call-Center-Standortkonzept der Telekom.
Verantwortung beim Arbeitgeber
Trotzdem bleibe aber jede Standortschließung für die betroffenen Beschäftigten und die Regionen ein schwerer Schlag. In Mitteldeutschland trifft es Gera besonders hart. Das letzte hier noch verbliebene Call-Center der Telekom schließt im zweiten Halbjahr 2009. Die 210 Beschäftigten erhalten Arbeitsplatzangebote im neuen Verbundstandort Schkeuditz, in einzelnen Fällen auch in den anderen noch bestehenden Call-Centern in Thüringen und Sachsen.
„Gera ist mit der Schließung doppelt gebeutelt, denn auch das VCS-Call-Center ist bereits verkauft worden. Der Rückzug der Telekom aus der Region Ostthüringen ist und bleibt ein Skandal“, bekräftigte Fischer noch einmal die grundsätzliche Kritik er Gewerkschaft an der Zentralisierungsstrategie des Konzerns.
Hallenser müssen nicht nach Magdeburg
Eine Verbesserung gegenüber den ursprünglichen Schließungsplänen konnte für die Beschäftigten der Standorte in Halle und Leipzig erreicht werden. Hier wird es eine Verbundlösung mit Sitz in Schkeuditz und damit erheblich reduzierten Fahrtzeiten geben. Der Standort Dresden bleibt genauso erhalten wie die Standorte in Erfurt, Magdeburg und Chemnitz.
Die durch diesen Kompromiss erreichte Struktur ist mindestens bis Ende 2012 sicher. Für die Härten, die mit der Umsetzung einhergehen, wurden umfangreiche Sozialplanregelungen getroffen. So gibt es unter anderem Härtefallregelungen, Ausgleichszahlungen für Umzüge und Fahrtkostenzuschüsse.
Dank an Unterstützer
„Wir sind nicht zufrieden, denn jede Schließung ist eine zu viel“, resümiert Fischer über die letzten anstrengenden Tage, die auch er in der Einigungskommission gesessen hat. „Aber wir haben Schließungen verhindert und mit Verbundlösungen Härten abgemildert. Das ist ein Erfolg, der ohne die vielen Aktionen, Mahnwachen und Demonstrationen der letzten Wochen nicht möglich gewesen wäre.“
Vielleicht ist das Ergebnis für einige auch ein Anstoß über das eigene Engagement nachzudenken...
Der Vorstand des ver.di Ortsvereins bedankt sich bei allen Unterstützern!
"Das Arbeitgeberkonzept ist geknackt worden, Härten und Unzumutbarkeiten für die Beschäftigten wurden deutlich reduziert“, das ist nach Einschätzung des ver.di-Landesfachbereichsleiters Telekommunikation Achim Fischer die positive Seite der nächtlichen Einigung über das Call-Center-Standortkonzept der Telekom.
Verantwortung beim Arbeitgeber
Trotzdem bleibe aber jede Standortschließung für die betroffenen Beschäftigten und die Regionen ein schwerer Schlag. In Mitteldeutschland trifft es Gera besonders hart. Das letzte hier noch verbliebene Call-Center der Telekom schließt im zweiten Halbjahr 2009. Die 210 Beschäftigten erhalten Arbeitsplatzangebote im neuen Verbundstandort Schkeuditz, in einzelnen Fällen auch in den anderen noch bestehenden Call-Centern in Thüringen und Sachsen.
„Gera ist mit der Schließung doppelt gebeutelt, denn auch das VCS-Call-Center ist bereits verkauft worden. Der Rückzug der Telekom aus der Region Ostthüringen ist und bleibt ein Skandal“, bekräftigte Fischer noch einmal die grundsätzliche Kritik er Gewerkschaft an der Zentralisierungsstrategie des Konzerns.
Hallenser müssen nicht nach Magdeburg
Eine Verbesserung gegenüber den ursprünglichen Schließungsplänen konnte für die Beschäftigten der Standorte in Halle und Leipzig erreicht werden. Hier wird es eine Verbundlösung mit Sitz in Schkeuditz und damit erheblich reduzierten Fahrtzeiten geben. Der Standort Dresden bleibt genauso erhalten wie die Standorte in Erfurt, Magdeburg und Chemnitz.
Die durch diesen Kompromiss erreichte Struktur ist mindestens bis Ende 2012 sicher. Für die Härten, die mit der Umsetzung einhergehen, wurden umfangreiche Sozialplanregelungen getroffen. So gibt es unter anderem Härtefallregelungen, Ausgleichszahlungen für Umzüge und Fahrtkostenzuschüsse.Dank an Unterstützer
„Wir sind nicht zufrieden, denn jede Schließung ist eine zu viel“, resümiert Fischer über die letzten anstrengenden Tage, die auch er in der Einigungskommission gesessen hat. „Aber wir haben Schließungen verhindert und mit Verbundlösungen Härten abgemildert. Das ist ein Erfolg, der ohne die vielen Aktionen, Mahnwachen und Demonstrationen der letzten Wochen nicht möglich gewesen wäre.“
Vielleicht ist das Ergebnis für einige auch ein Anstoß über das eigene Engagement nachzudenken...
Der Vorstand des ver.di Ortsvereins bedankt sich bei allen Unterstützern!
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Donnerstag, 6. November 2008
Mahnwache gegen DTKS Kahlschlagkonzept

Telekom-Beschäftigte demonstrierten am Donnerstag während einer 10stündigen Wahnwache für den Erhalt des Callcenter-Standortes in Halle. Unter dem Titel "Jobs on tour" wurden in der halleschen Innenstadt Unterschriften der Mitarbeiter und Bürger gesammelt. TV und Radiosender berichteten von der Aktion. Print- und Onlinemedien waren ebenfalls vor Ort.

Unterstützt wurden die Kolleginnen und Kollegen durch Vertreter des Bundestages und des halleschen Stadrates sowie des DGB.
Halleforum
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Donnerstag, 30. Oktober 2008
Aufruf zu Protestkundgebung und Mahnwache!
Der Vorstand der Deutschen Telekom AG ist familienfeindlich, frauenfeindlich, behindertenfeindlich und umweltfeindlich. Wir wehren uns gegen Arbeitsplatzvernichtung, Zerschlagung und Lohndrückerei und rufen zu verstärkten Aktionen gegen die perspektivlose und beschäftigtenfeindliche Unternehmenspolitik auf.Wir kämpfen gegen die Standortschließung des Call Centers in Halle. Wenn der Telekom Vorstand diesen unsozialen Kahlschlag ungehindert durchsetzt, dann sind alle Betriebe der Telekom morgen von ähnlichen Angriffen bedroht. Das Thema geht alle im Telekom Konzern an!
Mahnwache am 6. November von 8 - 18 Uhr vor der Ulrichskirche
Demonstration in Berlin am 13. November
Beginn in Berlin 12:00 – 13:00 Uhr
Dauer ca. 1,5 Stunden
Hauptstadtrepräsentanz der Telekom
Anmelden: dabei@verdi-halle.de
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Tarifrunde 2009 Mitgliederversammlung
Um die Forderung zur Erhöhung der neuen Entgelte festlegen zu können, führt derOrtsverein Halle für seine Mitglieder eine Mitgliederversammlung durch.
Datum : 10.11.2008
Uhrzeit : 16:00 Uhr
Ort : Halle, Kaiserslauterer Str. 75, Kantine
Seit der letzten Tarifrunde sind einige entscheidende entgeltwirksame Sachverhalte eingetreten (Absenkung des Entgeltes bei T-Service ab 2009 um 2,17%, Erhöhung der Mehrwertsteuer um 3%, Inflation von ca. 2% je Jahr, Erhöhung der Energiepreise (Benzin, Öl, Gas, Strom), ab 01.01.09 15,5% Krankenkassenbeitrag usw.)
Auf der Mitgliederversammlung soll die Forderung zur Erhöhung der Entgelte diskutiert und festgelegt werden.
Dazu sind hiermit alle Mitglieder des Ortsvereins Halle, Fachbereich 9, eingeladen.
Einladung (pdf)
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Mittwoch, 22. Oktober 2008
Callcenter-Verhandlungen gescheitert (Update)
Wie die Deutsche Presse Agentur (dpa) berichtet, sind die Gespräche zwischen der Deutschen Telekom und Arbeitnehmervertretern über die geplante Schließung zahlreicher Callcenter sind gescheitert. Ein ver.di Sprecher bedauerte das Scheitern der Gespräche und bezeichnete zugleich die neuen Vorschläge der Telekom als "völlig unzureichend". Die Arbeitnehmerseite sei aber weiterhin verhandlungsbereit.Die Telekom wollte ursprünglich 39 Callcenter schließen und die rund 18 000 Mitarbeiter an Standorten in 24 Städten bündeln. Dem neuen Vorschlag zufolge sollten zusätzlich die Callcenter in Schwerin und Trier erhalten bleiben. Nach den ursprünglichen Plänen wäre knapp die Hälfte der Callcenter-Beschäftigten von dem Umbau betroffen. In einem Alternativkonzept des GBR wären 58 Callcenter Standorte bei geringeren Kosten erhalten geblieben. Die Telekom hielt jedoch weiterhin an ihrem Kahlschlagkonzept fest.
Die beiden Verhandlungsparteien werden nun darüber beraten, wie die Einigungstelle besetzt werden soll. In der Regel übernimmt ein Richter den Vorsitz. mehr
Update:
Nach nur 3 Verhandlungsrunden zu einem Interessenausgleich (IA) und Rahmensozialplan (SP) hat die Arbeitgeberseite einseitig die Verhandlungen für gescheitert erklärt und abgebrochen.
Beschäftigteninfo Nr. 12 (PDF, 64 kB)
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Sonntag, 19. Oktober 2008
Tarifrunde 2009 Themenbriefe 1 + 2

Wie bereits am 11. September berichtet, beginnt jetzt die Vorbereitung auf die Tarifrunde 2009 in den T-Service-Gesellschaften und der Telekom AG. Der Bundesfachbereich hat bisher zwei Themenbriefe veröffentlicht. Alle Informationen auf der Seite unseres Landesbezirkfachbereichs hier
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Montag, 6. Oktober 2008
Call-Center-Beschäftigte in Halle kämpfen um Zukunft (Update)
Die Totengräber der Arbeitgeber werden vom Friedhof der Standorte verjagt! Gemeinsame Aktion von Call-Center-Beschäftigten mehrerer Unternehmen heute in Halle. Die Mitarbeiter des Telekom-Call-Centers kämpfen um ihren Standort. Die Auszubildenden haben sich an der Aktion beteiligt. Die Call-Center-Mitarbeiter der walter-Gruppe wollen den Druck auf die Arbeitgeber in ihrer Tarifrunde erhöhen.tk-it-sat.verdi
halleforum 1
halleforum 2
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Dienstag, 30. September 2008
Druck wegen geplanter Callcenter-Schließung steigt
Städtetag befürchtet, dass beim Umbau Stellen verlorengehen - Brief an Merkel mehr
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Samstag, 27. September 2008
Geballter Protest gegen Call-Center-Schließungen der Telekom
Wie die «Neue Osnabrücker Zeitung» berichtet, haben die betroffenen Kommunen Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) in einem Brief aufgefordert, den Einfluss des Bundes beim früheren Staatskonzern geltend zu machen und auf eine Rücknahme des Beschlusses zu dringen.
Der Deutsche Städtetag will sich danach ebenfalls einschalten. Dessen Präsidium hat nach Informationen der Zeitung beschlossen, sich in den nächsten Tagen mit einem Schreiben an Steinbrück zu wenden. mehr
Der Deutsche Städtetag will sich danach ebenfalls einschalten. Dessen Präsidium hat nach Informationen der Zeitung beschlossen, sich in den nächsten Tagen mit einem Schreiben an Steinbrück zu wenden. mehr
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Mittwoch, 24. September 2008
DTKS-Beschäftigte im halleschen Stadtrat
Zur 47. Sitzung des Stadtrates am Mittwoch den 24.09.2008 sind 47 Stadträte anwesend. In der Bürgerfragestunde vor der Stadtratssitzung protestierten Telekommitarbeiter für den Erhalt ihres Standorts.
Mit folgender Erklärung wurde auf die Situation aufmerksam gemacht:
"Durch die Verlagerung von ca. 300 Servicecenter Arbeitsplätzen der Telekom nach Magdeburg erleidet Halle erheblichen wirtschaftlichen, sozialen und finanziellen Schaden.
Durch die notwendigen Investitionen der Mitarbeiter in ihre Mobilitätskosten fließt ihr Geld in Zukunft in Bahn und Benzin.
Dies ist ein Kaufkraftabzug für die Region unter der der Einzelhandel, Gastronomie, öffentlicher Nahverkehr und Kultureinrichtungen und viele andere zu leiden haben.
Halle als CC-Standort verliert qualifizierte ServicemitarbeiterInnen mit gutem Einkommen. Weiterhin sind ca. 35 Ausbildungsplätze jährlich bedroht. Die Azubis haben schon eine Änderung des Ausbildungsvertrages vorgelegt bekommen.
Trotz der guten Versorgung mit Kindertagesstätten in Halle droht eine Entfremdung zwischen Kindern und Eltern. Bei größeren Kindern besteht die Gefahr sozial abzurutschen, da die Zuwendung fehlt.
300 Männer und Frauen. Das sind ca. 900 Menschen, die von deren Einkommen abhängig sind.
Wenn davon 100 wegziehen sind es gleich 300 Bürger die die Stadt verlassen. Die ihre Steuern in Magdeburg bezahlen und deren Wohnungen hier leer stehen.
Im Namen der Telekom-Mitarbeiter des Servicecenters Halle fordere ich die demokratischen Stadtratsfraktionen auf, sich für den Erhalt des CallCenter-Standortes einzusetzen. Unterstützen Sie die Stadtverwaltung bei Ihren Bemühungen oder wirken sie auf Ihre Parteien ein, die Konzernführung zu einem Einlenken bei diesem Kahlschlag zu bewegen."
Auf Nachfrage zu den städtischen Aktivitäten, konnte Oberbürgermeisterin D. Szabados erklären, dass gestern eine Antwort von DTKS-Chef Berlemann bei der Stadt eingegangen sei.
In dieser wurden widersprüchliche Angaben zur Standortentscheidung gemacht. Die Stadt wird nun mit weiteren Kommunen versuchen den Druck auf den Konzern aufrecht zu erhalten.
Bild:© Stadt Halle (Saale), Amt für Kommunikation, Datenverarbeitung und Zentrale Dienste
Bericht im Halleforum
Mit folgender Erklärung wurde auf die Situation aufmerksam gemacht:
"Durch die Verlagerung von ca. 300 Servicecenter Arbeitsplätzen der Telekom nach Magdeburg erleidet Halle erheblichen wirtschaftlichen, sozialen und finanziellen Schaden.
Durch die notwendigen Investitionen der Mitarbeiter in ihre Mobilitätskosten fließt ihr Geld in Zukunft in Bahn und Benzin.
Dies ist ein Kaufkraftabzug für die Region unter der der Einzelhandel, Gastronomie, öffentlicher Nahverkehr und Kultureinrichtungen und viele andere zu leiden haben.
Halle als CC-Standort verliert qualifizierte ServicemitarbeiterInnen mit gutem Einkommen. Weiterhin sind ca. 35 Ausbildungsplätze jährlich bedroht. Die Azubis haben schon eine Änderung des Ausbildungsvertrages vorgelegt bekommen.
Trotz der guten Versorgung mit Kindertagesstätten in Halle droht eine Entfremdung zwischen Kindern und Eltern. Bei größeren Kindern besteht die Gefahr sozial abzurutschen, da die Zuwendung fehlt.
300 Männer und Frauen. Das sind ca. 900 Menschen, die von deren Einkommen abhängig sind.
Wenn davon 100 wegziehen sind es gleich 300 Bürger die die Stadt verlassen. Die ihre Steuern in Magdeburg bezahlen und deren Wohnungen hier leer stehen.
Im Namen der Telekom-Mitarbeiter des Servicecenters Halle fordere ich die demokratischen Stadtratsfraktionen auf, sich für den Erhalt des CallCenter-Standortes einzusetzen. Unterstützen Sie die Stadtverwaltung bei Ihren Bemühungen oder wirken sie auf Ihre Parteien ein, die Konzernführung zu einem Einlenken bei diesem Kahlschlag zu bewegen."
In dieser wurden widersprüchliche Angaben zur Standortentscheidung gemacht. Die Stadt wird nun mit weiteren Kommunen versuchen den Druck auf den Konzern aufrecht zu erhalten.
Bild:© Stadt Halle (Saale), Amt für Kommunikation, Datenverarbeitung und Zentrale Dienste
Bericht im Halleforum
Mittwoch, 17. September 2008
Offene Briefe an Politik und Vorstand
Die Beschäftigten in unserer Region haben sich mit offenen Briefen an die Bundesregierung gewandt. "Wir erwarten, dass sich die Politik in den Telekomkonflikt einmischt" sagt Achim Fischer, Landesfachbereichsleiter bei ver.di. Der unsozialen, beschäftigungs- und familienfeindlichen Politik im Telekomkonzern muss Einhalt geboten werden. Die Beschäftigten wollen ein klares Bekenntnis der Bundespolitik für die Mitarbeiter. Pressemitteilung ver.di 16.09.2008 (PDF, 45 kB)
In Bayern wurde unterdessen die sogenannte Bayern-Times in einer Sonderausgabe mit einem offenen Brief an Rene Obermann veröffentlicht. hier lesen
Im Kampf um die Erhaltung der Standorte kann jeder Einzelne mit Briefen an Politiker und die Medien beitragen. Der Druck auf den Vorstand darf nicht nachlassen. Weitere Aktionen des OV Halle sind in Planung...
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