Sommer, Sonne und viel Spaß - unter diesen Bedingungen startet vom 12. bis 14 Juni 2009 in Schlaitz am Muldestausee unser 11. Sommercamp, was sich mittlerweile zu einem großen Highlight jedes Jahres entwickelt hat. Jugendliche der Bundesländer Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt bereiten das ultimative Event vor. mehr
Donnerstag, 30. April 2009
ver.di Jugendcamp in Schlaitz
Freitag, 24. April 2009
Montag, 20. April 2009
FÜR SICHERE ARBEITSPLÄTZE UND SOZIALE GERECHTIGKEIT.
WIR MACHEN ALARM!
FÜR GLEICHEN LOHN FÜR GLEICHE ARBEIT AM GLEICHEN ORT!Schluss mit Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs, die die Freiheit der Märkte über die Grundrechte der Menschen und die Vereinbarungen der Tarifpartner stellen. Soziale Grundrechte haben Vorrang. Wir wollen ein Europa ohne Ausbeutung und Lohndumping!
FÜR GERECHTE VERTEILUNG DES REICHTUMS UND STRENG REGULIERTE FINANZMÄRKTE!
Kein "Weiter so", sondern einen sozialen Neubeginn! Die Profiteure müssen zur Kasse gebeten werden. Reiche sollen Steuern auf ihr Vermögen, ihre hohen Erbschaften und ihre hohen Einkommen zahlen! Für ein Ende des Casinokapitalismus. Banken brauchen wieder feste Regeln. Der Staat muss in die Verantwortung!
WIR MACHEN ALARM –
HEUTE, MORGEN, ÜBERALL IN EUROPA UND IN BERLIN -
KOMMT AM 16. MAI 2009 NACH BERLIN!
Treffpunkte für den Beginn der Demonstration ab 11:30 Uhr sind Breitscheidplatz und Hauptbahnhof. Die Hauptkundgebung findet um 14:00 Uhr an der Siegessäule statt.
Dienstag, 14. April 2009
FÜR SICHERE ARBEITSPLÄTZE UND SOZIALE GERECHTIGKEIT.
WIR MACHEN ALARM!
FÜR EIN SOZIALES EUROPA, DAS ARMUT, ARBEITSLOSIGKEIT UND AUSGRENZUNG AKTIV BEKÄMPFT!Ein Europa, in dem Kinder und junge Menschen gleiche Chancen haben und nicht benachteiligt werden, in dem Menschen in Würde alt werden können. Ein Europa, in dem wichtige Dienstleistungen wie Bildung, Gesundheit, Mobilität und Kommunikation vom öffentlichen Dienst angeboten werden müssen.
FÜR HÖHERE LÖHNE UND SOZIALLEISTUNGEN, DIE ZUM LEBEN REICHEN! FÜR DEN GESETZLICHEN MINDESTLOHN!
Mehr Kaufkraft für Viele statt Reichtum und Steuergeschenke für Wenige. Mehr Mitbestimmung und eine umweltverträgliche Industrie- und Dienstleistungspolitik, um Arbeitsplätze zu retten, Umwelt und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu schützen.
16. Mai Europäischer Aktionstag in Berlin
Menschen in den Mittelpunkt. Für ein soziales Europa
Donnerstag, 9. April 2009
FÜR SICHERE ARBEITSPLÄTZE UND SOZIALE GERECHTIGKEIT.
WIR MACHEN ALARM!
FÜR SICHERE ARBEITSPLÄTZE!
Was die Bundesregierung vorgelegt hat, reicht nicht aus. Wir fordern ein wirkliches Antikrisenprogramm: 100 Milliarden Euro für Bildung, Umwelt, Gesundheit, Kultur, lebenswerte Städte und eine gute öffentliche Infrastruktur. Für gute Arbeit in Industrie und Dienstleistungen. Das schafft mehr und bessere Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze. Ein Konjunkturpaket III gegen die Krise, um den Abschwung zu stoppen!
FÜR DAS RECHT AUF AUSBILDUNG!
Jeder zehnte Ausbildungsplatz ist bereits gestrichen. Junge Menschen brauchen jetzt ein Grundrecht auf Ausbildung und ein auswahlfähiges Angebot. Alle Jugendlichen müssen eine gute Ausbildung bekommen, unabhängig von der wirtschaftlichen Lage!
16. Mai Europäischer Aktionstag in Berlin
Menschen in den Mittelpunkt. Für ein soziales Europa
FÜR SICHERE ARBEITSPLÄTZE!
Was die Bundesregierung vorgelegt hat, reicht nicht aus. Wir fordern ein wirkliches Antikrisenprogramm: 100 Milliarden Euro für Bildung, Umwelt, Gesundheit, Kultur, lebenswerte Städte und eine gute öffentliche Infrastruktur. Für gute Arbeit in Industrie und Dienstleistungen. Das schafft mehr und bessere Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze. Ein Konjunkturpaket III gegen die Krise, um den Abschwung zu stoppen!
FÜR DAS RECHT AUF AUSBILDUNG!
Jeder zehnte Ausbildungsplatz ist bereits gestrichen. Junge Menschen brauchen jetzt ein Grundrecht auf Ausbildung und ein auswahlfähiges Angebot. Alle Jugendlichen müssen eine gute Ausbildung bekommen, unabhängig von der wirtschaftlichen Lage!
16. Mai Europäischer Aktionstag in Berlin
Menschen in den Mittelpunkt. Für ein soziales Europa
Mittwoch, 8. April 2009
ver.di fordert Korrektur der Entgeltpolitik im Telekommunikationsbereich
"Diese falsche Regulierungsentscheidung konterkariert die von der Bundesregierung im Rahmen des Konjunkturpakets II beschlossene Breitbandinitiative und entzieht den Unternehmen Mittel, die dann anschließend für die dringend erforderlichen Investitionen in Netzausbau und -qualität fehlen", machte Schröder deutlich.
Bereits jetzt würden sich große Anbieter wegen unklarer europäischer Rahmenbedingungen beim Ausbau dieser ökonomisch wünschenswerten, beschäftigungspolitisch notwendigen und für den Standort Deutschland wichtigen Breitbandnetze nur sehr zögerlich engagieren.
Die preispolitischen Entscheidungen der Bundesnetzagentur würden dazu führen, dass sich die großen Anbieter noch stärker zurück hielten und der Markt immer kleinteiliger würde. Massiv in den Markt drängenden amerikanischen Großunternehmen könne dann kein relevanter Wirtschaftsfaktor mehr entgegen gesetzt werden. Das hätte massive Verschlechterungen für die Verbraucher und für die Teilhabe aller an der Wissensgesellschaft zur Folge.
Schröder forderte die Bundesregierung auf, diese "industrie- und arbeitsmarktfeindliche Entscheidung" der Bundesnetzagentur schnellstmöglich zu korrigieren und eine Preispolitik sicherzustellen, die die Breitbandinitiative unterstützt und damit Wettbewerbsfreiheit, Investitionssicherheit und Beschäftigungsperspektiven garantiert.
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Montag, 6. April 2009
FÜR SICHERE ARBEITSPLÄTZE UND SOZIALE GERECHTIGKEIT.
Die tiefste Krise seit 1929 ist ein Epochenbruch. Die Vorstellung, dass "der Markt" alleine alles am besten richtet, ist in sich zusammen gebrochen. Die Krise bedroht uns alle, aber die Verantwortlichen machen sich vom Acker! Die Manager, Politiker, Wissenschaftler, Börsianer und alle, die mitgespielt haben beim großen Börsenspiel. Der Staat soll die maroden Banken retten. Die Verluste sollen sozialisiert werden. Dann soll das Spielcasino wieder eröffnet werden. Nicht mit uns!
Jetzt muss das Casino geschlossen werden! Die Menschen müssen wieder im Mittelpunkt stehen. Jetzt müssen wir gemeinsam für sichere Arbeitsplätze und gute Arbeit kämpfen. Die Wirtschaft muss dem Menschen und der Gesellschaft dienen und sich nicht mehr nach immer höherem Profit ausrichten.
Wir wollen: Sichere Arbeitsplätze, soziale Gerechtigkeit und einen starken Sozialstaat. Dafür sollen die Profiteure zahlen! Wir wollen einen Sozialpakt für Europa!
16. Mai Europäischer Aktionstag in Berlin
Menschen in den Mittelpunkt. Für ein soziales Europa
Jetzt muss das Casino geschlossen werden! Die Menschen müssen wieder im Mittelpunkt stehen. Jetzt müssen wir gemeinsam für sichere Arbeitsplätze und gute Arbeit kämpfen. Die Wirtschaft muss dem Menschen und der Gesellschaft dienen und sich nicht mehr nach immer höherem Profit ausrichten.
Wir wollen: Sichere Arbeitsplätze, soziale Gerechtigkeit und einen starken Sozialstaat. Dafür sollen die Profiteure zahlen! Wir wollen einen Sozialpakt für Europa!
WIR MACHEN ALARM!
16. Mai Europäischer Aktionstag in Berlin
Menschen in den Mittelpunkt. Für ein soziales Europa
Donnerstag, 2. April 2009
FÜR SICHERE ARBEITSPLÄTZE UND SOZIALE GERECHTIGKEIT.
DIE PROFITEURE MÜSSEN ZAHLEN!
Die Welt ist in der Krise, es brennt überall: Unternehmen gehen Bankrott. Arbeitsplätze schmelzen wie Schnee in der Sonne. In vier Monaten fast eine halbe Million. Die Arbeitslosigkeit steigt. Die, die noch Arbeit haben, fürchten um ihre Arbeitsplätze. Häufig ist die Arbeit schlecht bezahlt. Jeder Fünfte arbeitet für einen Hunger- oder Niedriglohn. Millionen sind arm – trotz Arbeit. Bald hat jedes vierte Kind keine gute Zukunft, denn die Familien haben immer weniger Geld. In einem reichen Land wie Deutschland ist Kinderarmut ein Skandal! Junge Menschen sind frustriert, weil sie nicht mehr ausgebildet werden. Denn immer mehr Ausbildungsplätze werden platt gemacht. Ein Ende der Krise ist noch nicht in Sicht. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden von ihr hart getroffen.
16. Mai Europäischer Aktionstag in Berlin
Menschen in den Mittelpunkt. Für ein soziales Europa
Die Welt ist in der Krise, es brennt überall: Unternehmen gehen Bankrott. Arbeitsplätze schmelzen wie Schnee in der Sonne. In vier Monaten fast eine halbe Million. Die Arbeitslosigkeit steigt. Die, die noch Arbeit haben, fürchten um ihre Arbeitsplätze. Häufig ist die Arbeit schlecht bezahlt. Jeder Fünfte arbeitet für einen Hunger- oder Niedriglohn. Millionen sind arm – trotz Arbeit. Bald hat jedes vierte Kind keine gute Zukunft, denn die Familien haben immer weniger Geld. In einem reichen Land wie Deutschland ist Kinderarmut ein Skandal! Junge Menschen sind frustriert, weil sie nicht mehr ausgebildet werden. Denn immer mehr Ausbildungsplätze werden platt gemacht. Ein Ende der Krise ist noch nicht in Sicht. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden von ihr hart getroffen.
16. Mai Europäischer Aktionstag in Berlin
Menschen in den Mittelpunkt. Für ein soziales Europa
Freitag, 27. März 2009
Tarifrunde Telekom - Der Abschluss steht
Nach Durchführung von sechs regionalen Tarifkonferenzen hat am 26.März die Große Tarifkommission getagt, um den Schlichterspruch abschließend zu bewer-ten und über die auf dieser Basis vorliegenden Tarifangebote der DTAG und der T-Servicegesellschaften zu entscheiden. Der Großen Tarifkommission wurden die Diskussionen aus den durchgeführten Regionalkonferenzen ausführlich dar-gestellt. Die Große Tarifkommission hat eine umfassende Bewertung vorge-nommen und auf dieser Grundlage der Annahme der Tarifangebote der DTAG und der T-Servicegesellschaften einstimmig zugestimmt.
Tarifinfo 23
Der Tarifkonflikt zur Tarifrunde 2009 für die DTAG und die T-Servicegesellschaften ist damit beigelegt.
Tarifinfo 23
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Dienstag, 24. März 2009
Tarifwirkung für Nachwuchskräfte

Bis zum 26.März finden 6 Regionalveranstaltungen zur Tarifrunde 2009 für die DTAG und drei T-Servicegesellschaften statt. Dann wird die Große Tarifkommission abschließend entscheiden, ob das Schlichtungs-ergebnis als Tarifeinigung angenommen wird. In der Sonderinfo erhalten Interessierte Informationen zur Wirkung des Schlichtungsergebnisses auf Auszubildende und junge ArbeitnehmerInnen. Das Sonderinfo für Nachwuchskräfte gibt es hier zum Download als PDF-Dokument.
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Mittwoch, 18. März 2009
Große Tarifkommission bewertet Schlichtungsergebnis
Am 17.März 2009 hat die Große Tarifkommission das Schlichtungsergebnis zur Tarifrunde 2009 für die DTAG und T-Servicegesellschaften sowie die Empfehlung der ver.di Verhandlungskommission behandelt, beraten und bewertet.
Die Große Tarifkommission schließt sich nach intensiver Debatte der Empfehlung der Verhandlungskommission an. Näheres dazu in der beigefügten Tarifinfo 22 (PDF-Dokument).
Die Große Tarifkommission schließt sich nach intensiver Debatte der Empfehlung der Verhandlungskommission an. Näheres dazu in der beigefügten Tarifinfo 22 (PDF-Dokument).
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Montag, 16. März 2009
ver.di-Verhandlungskommission empfiehlt Annahme des Schlichterspruchs
Die ver.di Verhandlungskommission hat am 14. März den Schlichterspruch zur Tarifrunde 2009 für die DTAG und T-Servicegesellschaften bewertet. Einstimmig hat sie entschieden, der Großen Tarifkommission zu empfehlen, den Schlichterspruch als Tarifergebnis anzunehmen.
Die Große Tarifkommission wird sich am 17.März mit dem Schlichterspruch und der Empfehlung der Verhandlungskommission befassen. Vor der abschließenden Beschlussfassung in der Großen Tarifkommission am 26.März, werden sechs Regionalveranstaltungen zur Erläuterung und Diskussion durchgeführt.
Tarifinfo 21
Die Große Tarifkommission wird sich am 17.März mit dem Schlichterspruch und der Empfehlung der Verhandlungskommission befassen. Vor der abschließenden Beschlussfassung in der Großen Tarifkommission am 26.März, werden sechs Regionalveranstaltungen zur Erläuterung und Diskussion durchgeführt.
Tarifinfo 21
Freitag, 13. März 2009
UPDATE: Schlichter legt Empfehlung vor
Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Telekom und den drei T-Servicegesellschaften hat der Schlichter Dr. Henning Voscherau am Freitag eine Schlichtungsempfehlung abgegeben. Danach sollen die betroffenen Beschäftigten der T-Servicesparte eine Erhöhung von 8,6 Prozent über eine Laufzeit von zwei Jahren erhalten. Die Be-schäftigten der Deutschen Telekom sollen im gleichen Zeitraum 5,5 Prozent mehr Gehalt bekommen. Die Vereinbarung soll rückwirkend vom 1. Januar 2009 an gelten.
ver.di Pressemitteilung
UPDATE: Tarifinfo 20
ver.di Pressemitteilung
UPDATE: Tarifinfo 20
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Donnerstag, 12. März 2009
Schlichtungsempfehlung zum Ende der Woche!

Am 04.März 2009 sind die Schlichtungsverhandlungen zur Tarifrunde 2009 für die DTAG und T-Servicegesellschaften unter Leitung des gemeinsam bestellten unparteiischen Vorsitzenden Dr. Henning Voscherau aufgenommen worden. Zum Ende dieser Woche wird die Schlichtung mit einer Empfehlung beendet. Tarifinfo 19
frühere Tarifinfos
Freitag, 6. März 2009
Telekom will Vertriebs- und Technikstrukturen erneut umbauen
Die Vergangenheit macht misstrauisch. Zu häufig haben mit neuen Managern neue Organisationsideen bei der Deutschen Telekom Einzug gehalten - zu häufig mussten die Beschäftigten darunter leiden. Zu häufig wurde das Misstrauen der Beschäftigten bestätigt. Zu häufig wurde mal in die eine, mal in die andere Richtung umorganisiert, meist verbunden mit Angriffen auf Arbeitsplätze und Konditionen.
Ein Kommentar von Lothar Schröder, Fachbereichsleiter FB9 in der ver.di-Bundesverwaltung. weiter
Sonntag, 1. März 2009
UPDATE 2: Tarifverhandlungen gescheitert - Schlichtung wird angerufen!
Am Freitagabend sind die Tarifverhandlungen ergebnislos abgebrochen worden, da die Arbeitgeberseite sich in den Verhandlungen kein Stück bewegt hat. Die Große Tarifkommission hat in der heutigen Sitzung beschlossen, dass die Verhandlungen gescheitert sind und hat die Schlichtung sofort angerufen. Damit besteht ab Sonntag dem 01.03.2009 friedenspflicht, d.h. es wird während der Schlichtungsphase nicht gestreikt.
Update: Die Tarifparteien haben sich auf den Schlichter Dr. Henning Voscherau verständigt, ehemaliger Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Das nicht-öffentliche Schlichtungsverfahren muss innerhalb von zwölf Werktagen mit einer Empfehlung beendet werden, an die die Tarifvertragsparteien jedoch nicht gebunden sind. Eine einvernehmliche Fristverlängerung ist möglich.
Pressemeldung
Update2: TARIFINFO 16
Update: Die Tarifparteien haben sich auf den Schlichter Dr. Henning Voscherau verständigt, ehemaliger Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Das nicht-öffentliche Schlichtungsverfahren muss innerhalb von zwölf Werktagen mit einer Empfehlung beendet werden, an die die Tarifvertragsparteien jedoch nicht gebunden sind. Eine einvernehmliche Fristverlängerung ist möglich.
Pressemeldung
Update2: TARIFINFO 16
FTD: Telekom-Vorstand hat 33 Prozent höhere Vergütungen erhalten
Die Financial Times Deutschland kommentiert wie folgt:
[...]Der Gewinn des Konzerns ist im vergangenen Jahr trotz Finanzkrise und Rezession angestiegen, die Telekom generiert wieder mehr freie Barmittel, mit 20 Mrd. Euro Liquiditätsreserven kann das Unternehmen selbst zwei Jahre durchstehen, falls ihm die Banken keine Kredite mehr geben würden. "Wir haben uns erfolgreich gegen die Krise stemmen können", sagt Obermann. Die Telekom sei ein "sehr gesundes Unternehmen", sekundiert Eick.
Die beiden können sich auch privat darüber freuen. Im vergangenen Jahr hat der gesamte Telekom-Vorstand 33 Prozent höhere Vergütungen erhalten. Obermann verteidigt diesen Gehaltsanstieg, der so eigentlich gar nicht ins gesamtwirtschaftliche Umfeld passt. "Wir haben uns nichts vorzuwerfen, unverhältnismäßig hohe Boni auszuschütten", sagt er. Schließlich würden ja auch die Zahlen deutlich besser ausfallen als zuvor.[...]
FTD.de, 27.02.2009
© 2009 Financial Times Deutschland
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Freitag, 27. Februar 2009
Mehr als 200 Telekom-Mitarbeiter streikten in Halle

Begleitend zur möglicherweise entscheidenden 4. Runde der Tarifverhandlungen für die 83.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei der Telekom und den T-Servicegesellschaften weitete ver.di die Warnstreiks heute noch einmal massiv aus. Allein in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind derzeit deutlich über 2.000 Telekom-Mitarbeiter und Auszubildende in 26 Städten ganztägig im Streik.
Dem ersten ganztägigen Warnstreik waren in den letzten beiden Wochen bereits mehrere stundenweise Arbeitsniederlegungen voraus gegangen. „Die Streikbereitschaft ist hoch und wächst mit jedem Tag“, so die Einschätzung von Achim Fischer, ver.di-Fachbereichsleiter Telekommunikation. „Die Arbeitgeber der Telekom tun gut daran, die Stimmung der Leute aufmerksam im Blick zu haben. Wir sind in der Lage, die Streiks auch noch auszuweiten, wenn es nötig wird.“

In Halle konnte ver.di mehr als 200 KollegInnen aktivieren, für ein faires Angebot auf die Straße zu gehen. Vom Treff am Charlottencenter zog der Demonstrationszug zum Haus des Lehrers um auf die Forderungen aufmerksam zu machen. Dort fand eine kurze Kundgebung statt! Es redeten Lothar Phillip (Bezirksgeschäftsführer Sachsen-Anhalt-Süd) und Klaus-Dieter Hanas (ver.di Landesbezirksvorsitzender Fachbereich 9).
Der OV Halle konnte 11 Beitritte in ver.di registrieren! Super!
Bericht beim halleforum
Tarifinfo 14
Fotos: Steffen Krause
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Donnerstag, 26. Februar 2009
Tarifverträge werden verhandelt nicht diktiert!
Anstatt im Vorfeld dieser entscheidenden Verhandlungsrunde nach "echten Lösungen" zu suchen, werden Nebelkerzen wie Erfolgs- und Aktienbeteiligungsmodelle geworfen und leere Worthülsen verbreitet. Deshalb zwei klare Aussagen. Erstens: Mit Worthülsen werden sich weder die Beschäftigten noch ver.di "abspeisen" lassen. Zweitens: Tarifverträge werden verhandelt, nicht diktiert.
In der letzten Verhandlungsrunde gaben die Arbeitgeber zum Besten, dass sie ver.di zwar eine "offene", aber "keine gefüllte Hand" hinhalten. Parallel dazu propagiert die Telekom: "der Vorstand fühlt sich auch weiterhin einer Politik der Zahlung attraktiver Dividenden verpflichtet." Die Arbeitgeber vertreten offensichtlich den Irrglauben, den Aktionären die "Taschen" weiter füllen und zeitgleich den Beschäftigten - die den Unternehmenserfolg erst möglich gemacht haben - Lohnzurückhaltung predigen zu können.
Die Beschäftigten haben eine klare Erwartungshaltung an die entscheidende Verhandlungsrunde. Die Arbeitgeber sind am Zug, Ihren Elfenbeinturm zu verlassen und auf die Beschäftigten "mit gefüllten Händen" zuzugehen! Von ver.di noch eine klare Botschaft: Bei den Beschäftigten ist kein Raum für weitere Reallohnverluste - deshalb gehört ein neues abschlussfähiges Angebot auf den Tisch!!!
LEERE HÄNDE FÜR BESCHÄFTIGTE - VOLLE TASCHEN FÜR T-AKTIONÄRE?
SO WIRD DAS NIX!
SO WIRD DAS NIX!
In der letzten Verhandlungsrunde gaben die Arbeitgeber zum Besten, dass sie ver.di zwar eine "offene", aber "keine gefüllte Hand" hinhalten. Parallel dazu propagiert die Telekom: "der Vorstand fühlt sich auch weiterhin einer Politik der Zahlung attraktiver Dividenden verpflichtet." Die Arbeitgeber vertreten offensichtlich den Irrglauben, den Aktionären die "Taschen" weiter füllen und zeitgleich den Beschäftigten - die den Unternehmenserfolg erst möglich gemacht haben - Lohnzurückhaltung predigen zu können.
Die Beschäftigten haben eine klare Erwartungshaltung an die entscheidende Verhandlungsrunde. Die Arbeitgeber sind am Zug, Ihren Elfenbeinturm zu verlassen und auf die Beschäftigten "mit gefüllten Händen" zuzugehen! Von ver.di noch eine klare Botschaft: Bei den Beschäftigten ist kein Raum für weitere Reallohnverluste - deshalb gehört ein neues abschlussfähiges Angebot auf den Tisch!!!
Dienstag, 24. Februar 2009
Jetzt dubiose „Aktien- oder Erfolgsbeteiligungsmodelle“ statt Entgelterhöhung?
Im Vorfeld der 4. Verhandlungsrunde der Tarifrunde 2009 für die DTAG und T-Servicegesellschaften versuchen die Arbeitgeber den Beschäftigten jetzt Aktien- und Erfolgsbeteiligungsmodelle „schmackhaft“ zu machen. Vorsicht: Manchmal sollte man besser „einen Blick in die Küche werfen“, bevor man sich fürs Probieren entscheidet. mehr
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