Donnerstag, 11. September 2008

Tarifrunde 2009


Zum 31. Dezember 2008 sind die Entgelt-Tarifverträge der drei Servicegesellschaften und der DTAG sowie der Vergütungs-Tarifvertrag der Auszubildenden kündbar. Das heißt, dass unmittelbar zur Jahreswende die Tarifauseinandersetzung um die Entgeltrunde 2009 in den genannten Bereichen beginnt. Mit dem nebenstehenden Logo wird diese Tarifrunde begleitet. Immer wenn das Logo in einem Beitrag auftaucht, wisst ihr: Es geht ums Geld! Wir werden zurkünftig alle Eintragungen mit dem Thema "Tarifrunde 2009" bezeichnen, so dass ihr mit einem Klick auf
"Tarifrunde 2009" unterhalb des jeweiligen Beitrages alles in der Übersicht habt. Beginnend mit dieser Meldung!

Jetzt beginnt die Phase der intensiven Vorbereitung und Mitgliederdiskussion für unsere konkrete Forderungsfestlegung für die Tarifauseinandersetzung 2009. Die Ausgangslage ist klar:
● Mit der Gründung der T-Service-Gesellschaften sind den Beschäftigten finanzielle Belastungen zugemutet worden.
● Für die Beschäftigten der DTAG wurde die Laufzeit des Entgelt-Tarifvertrages ohne Erhöhung der Entgelte (für 2008) auf den 31. Dezember 2008 verlängert.
● Bei den T-Service-Beschäftigten findet zudem am 1. Januar 2009 ein erstes Absenken der Ausgleichszulage (Rucksack) um ein Drittel statt.

Unsere Durchsetzungsfähigkeit in den Tarifauseinandersetzungen mit den Arbeitgebern hängt dann allerdings nur begrenzt von der Kraft unserer Argumente ab.
Entscheidend wird am Ende sein, wie stark wir gemeinsam mit den Beschäftigten in den Betrieben den notwendigen Druck aufbauen können.

Der erste, wichtige Schritt um gemeinsame Durchsetzungskraft auf- und auszubauen:

ver.di-Mitglied werden!

ver.di-Mitglieder werben!


Mittwoch, 10. September 2008

Solidaritätserklärung

Werner Dreibus, Mitglied des Bundestagses, hat folgende Solidaritätserklärung abgegeben hier (PDF)

Dienstag, 2. September 2008

ver.di ruft zu Protest gegen geplante Callcenter-Schließung auf (Update)

1000 Call-Center-Beschäftigte haben in Leipzig/Schkeuditz gegen die Schließung derTelekom-Standorte Halle, Dresden, Gera protestiert. Redner waren der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske, Anja Klaucke und Michael Löffler. Anja Klaucke, Beschäftigte und selbst Mutter von zwei Kindern, hat die Konsequenzen der Telekom-Pläne eindrucksvoll geschildert. Das Call-Center-Konzept ist unsozial, familienfeindlich und unökologisch. Es steht im krassen Widerspruch zur propagierten Unternehmenskultur. Michael Löfffler kritisierte die Ignoranz des Telekom-Vorstandes, der eine Politik gegen die Mitarbeiter fährt. Frank Bsirske rief zum entschlossenen Widerstand auf, um die Telekom-Pläne vom Tisch zu wischen. http://tk-it-sat.verdi.de/

Bild:
tk-it-sat.verdi.de


Video LeipzigFernsehen
Bilder der Aktion bei ver.di tk-it-sat

Berichte des mdr
dpa Bericht bei mz-web
ddp Bericht
Bericht bei heise.de


Samstag, 30. August 2008

Tarifverhandlungen walter services

Am Dienstag, dem 26.08.2008, fanden sich die bundesweiten Betriebsräte der Walter Callcenter zu einer Betriebsrätekonferenz in Magdeburg ein. Die Zusammenkunft wurde genutzt, um mit einer Demonstration auf die vom Arbeitgeber abgebrochenen Tarifverhandlungen hinzuweisen. Der Demonstrationszug begann in der Rogätzerstr., bewegte sich dann zur Nachtweide, Lübeckerstr. und abschließend zum Lorenzweg. mehr






Bild: verdi-magdeburg.de

Freitag, 29. August 2008

Protestkundgebung in Berlin

Heute fand vor der Hauptstadtrepräsentaz der Deutschen Telekom eine Protestveranstaltung statt.
Auch hallesche Kollegen waren vor Ort und forderten vom Arbeitgeber die Rücknahme des Standortkonzepts.
Video bei rbb-online (real-player)


Hauptstadtrepräsentanz mit Demo


Plakat der halleschen Kollegen vor der Bühne.


DGB-Vorsitzender u. Telekom-Aufsichtsrat Michael Sommer warf dem Management vor,
die Telekom zu einer "Schmutzbude" umzubauen.


Mittwoch, 27. August 2008

Protestaktion in Berlin

Die Arbeitgeber lassen im Augenblick kein Konfliktfeld mit den Beschäftigten aus: Call-Center, Verlagerung Zentrale Betriebe nach DT NP, Verlagerung ins Ausland bei TSI, offene TV Ratio-Verlängerung bei TSI und T-Mobile, Standorte T-Mobile, Neuorganisation bei TSI, Tarifrunde 2009, Verkäufe, Standortkonzentrationen in fast allen Einheiten, Tarifrunde Walter ?

Am Freitag den 29.August tagt in Berlin der Aufsichtsrat. Aus diesem Grund findet um 12 Uhr vor der Hauptstadtrepräsentanz (Bild links) der Deutschen Telekom eine weitere Protestaktion statt.

Wer die Möglichkeit hat in seiner Freizeit mit dem PKW nach Berlin zu fahren, oder mit anderen Kollegen mit zu fahren wird gebeten sich bis Donnerstag abend 20 Uhr unter verdi.halle@t-online.de anzumelden. Die Fahrtkosten übernimmt ver.di!

Hier der Aufruf zum Ausdrucken und Aushängen!
http://verdi-halle.homepage.t-online.de/verdi/Aufruf.pdf


Freitag, 22. August 2008

Bericht von den Aktionen am Freitag

Unter www.halleforum.de ist ein Bericht vom Gespräch mit Oberbürgermeisterin Frau Szabados und Wirtschaftsbeigeordneter Wolfram Neumann sowie der Mittagspausenaktion vom 22. August eingestellt. mehr

mz-web.de berichtet mit 3 Videos
Statement Karin Gräf
Bericht von der Protestaktion
Statement Dagmar Szabados

Artikel vom Abend

mdr.de in Bild & Ton

Interview mit Lothar Schröder bei Deutschlandradio Kultur mehr

Donnerstag, 21. August 2008

ver.di gegen Call-Center-Kahlschlag der Telekom

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die geplante Umstrukturierung der Telekom-Call-Center scharf kritisiert und erheblichen Widerstand angekündigt. ver.di sei "erschüttert über die Unverfrorenheit, mit der die Telekom den Kahlschlag bei den Call-Centern" betreibe, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Lothar Schröder am Donnerstag. "Wir werden alle Möglichkeiten nutzen, um das Konzept der Telekom zu Fall zu bringen und die Beschäftigten sowie ihre Arbeitsplätze zu schützen", kündigte Schröder an.

Die Mitarbeiter des Service-Standortes Halle sollen das Angebot bekommen nach Magdeburg zu wechseln. Umgesetzt werden soll das Standortkonzept bis Anfang 2010.

Die Telekom müsse sich auf eine "erhebliche Protestwelle" gegen ihre Pläne einstellen, bekräftigte Schröder. ver.di werde gemeinsam mit Betriebsräten sowie mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft der betroffenen Kommunen gegen den Kahlschlag vorgehen.

Bereits am Freitag den 22.August ist eine aktive Mittagspause der halleschen Kollegen vor dem Standort in der Kaiserslauterer Str. geplant.

Gleichzeitig plant die Telekom nach Informationen von ver.di die Ausgliederung ihrer Netz-Center und die Verschmelzung auf eine deutlich schlechter tarifierte Tochtergesellschaft innerhalb des Konzerns. Ziel sei es offensichtlich erneut, die Löhne zu senken und die Arbeitszeit zu verlängern. Betroffen seien mehr als 6.000 Arbeitnehmer, hieß es. "Ein Unternehmen, dass die eigenen Beschäftigten zu Gegnern macht, wird die Kundenabwanderung nicht stoppen", betonte ver.di-Vorstandsmitglied Schröder.

Mittwoch, 20. August 2008

Brief hallescher DTKS- Betriebsräte an Frau Szabados

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Szabados,

wie bereits in den vergangenen Jahren, schafft es die Deutsche Telekom auch in diesem Jahr wieder in die Schlagzeilen der Medien. Erneut geht es um die Änderung der Organisation des Unternehmens, wiederholt werden Standorte und damit Arbeitsplätze in Frage gestellt.
Bereits vor mehr als 2 Jahren kündigte die Telekom ein neues Standortkonzept an. Mit diesem neuen Konzept sollte für Mitarbeiter und Kunden alles besser werden.
Zu Beginn des Jahres 2006 wurde uns die Schließung des Standortes in Halle bekannt gegeben, die dann durch das gemeinsame Engagement von Beschäftigten und vielen Mitstreitern verhindert werden konnte. mehr

Montag, 18. August 2008

Angekündigte Schließung von Call-Centern der Telekom würde die Beschäftigten in unserer Region besonders hart treffen

Solche Planungen entbehren jeder betriebswirtschaftlichen Logik. "Damit werden die Beschäftigten weiter demotiviert" erklärt Hans-Joachim Fischer, Fachbereichsleiter bei ver.di für die Telekommunikationsbranche. Mehr ...

Mittwoch, 23. Juli 2008

Telekom-Vorstand hat alle Hemmungen verloren

Als „unglaubliche Provokation“ bezeichnete Lothar Schröder, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand, die Ankündigung der Deutschen Telekom, bei ihrer IT-Dienstleistungssparte T-Systems betriebsbedingte Kündigungen ins Auge zu fassen: „Der Konzernvorstand hat offenbar die letzten Hemmungen verloren. Er will wohl die Öffentlichkeit an Kündigungen gewöhnen, um sich vor sozialverträglichen Lösungen zu drücken.“
mehr

Samstag, 19. Juli 2008

USA:Call-Center-Mitarbeiter reichen Sammelklage gegen Dell ein

Unternehmen soll vereinbarte Löhne nicht vollständig bezahlt haben
Ein Bundessrichter im US-Staat Oregon hat einer im Februar 2007 von zwei Call-Center-Mitarbeitern gegen ihren Arbeitgeber Dell eingereichten Klage den Status einer Sammelklage zuerkannt. Wie der Austin American Statesman berichtet, können nun alle früheren und aktuellen Dell-Mitarbeiter, die zwischen dem 8. Februar 2004 und heute in einem Call-Center von Dell gearbeitet haben, ihren Arbeitgeber wegen nicht vollständig ausbezahlter Löhne verklagen. mehr

Samstag, 12. Juli 2008

Entgelt-Verhandlungen für T-Systems abgeschlossen!

Nach intensiven und schwierigen Verhandlungen wurde in den späten Abendstunden des 09. Juli 2008 (5. Verhandlungsrunde) in Bonn nachfolgendes Verhandlungsergebnis (vorbehaltlich der Zustimmung der ver.di-Gremien) erzielt:
* in 2008 erfolgt eine Einmalzahlung in Höhe von 900 € (beurlaubte Beamte 765 €)
*die Entgelttabellen werden ab 1.1.2009 um 3,1 % angehoben
*bei allen Tarifbeschäftigten wird zum 1.1.2009 das individuelle Jahreszielgehalt um 3,1 Prozent erhöht
somit erfolgt in 2009 die Weitergabe der Tariferhöhung 1:1 (ohne GÜP)
*Laufzeit des Tarifvertrages bis 31.12.2009
* Das Verhandlungsergebnis gilt für die T-Systems –ES, -GEI, -BS und -MMS

Das Ansinnen der Arbeitgeber die allgemeine Tariferhöhung an das Erreichen von Unternehmenszielen (EBIT) zu koppeln, konnte nach zähen Verhandlungen abgewehrt werden. Trotz der von der Arbeitgeberseite vorgetragenen schwierigen wirtschaftlichen Situation konnte mit diesem Verhandlungsergebnis erreicht werden, dass keine Abkopplung von der allgemeinen Entgeltentwicklung stattfindet.

Dieses Ergebnis konnte nur durch Eure aktive Unterstützung in den Betrieben erreicht werden. Dafür vielen Dank.

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Dienstag, 10. Juni 2008

Tarifverhandlung T-Mobile 2008 erfolgreich beendet


Nach fünf zähen und schwierigen Verhandlungsrunden konnte ein akzeptables Ergebnis (vorbehaltlich der Zustimmung der verantwortlichen ver.di-Gremien) erzielt werden.



Lohnerhöhungen:
3,6 % ab 1. Juni 2008
2,3 % ab 1. Juni 2009

Einmalzahlung:
650 € für die Vergütungsgruppen 1 – 4 (beurlaubte Beamte: 550 €)
550 € für die Vergütungsgruppen 5 – 8 (beurlaubte Beamte: 470 €)

zum 01.01.2009
500 € für die Vergütungsgruppen 1 – 4 (beurlaubte Beamte: 425 €)
400 € für die Vergütungsgruppen 5 – 8 (beurlaubte Beamte: 340 €)


Laufzeit des Entgelt-Tarifvertrages bis zum 31.12.2009

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Sonntag, 1. Juni 2008

Lothar Schröder zur Bespitzelungsaffäre bei der Deutschen Telekom AG

Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit elektronischer Kommunikation, das sind Werte, für die die Deutsche Telekom steht. Tausende von Menschen tragen mit ihrer Arbeit dazu bei, dass trotzt vieler Auseinandersetzungen in anderen Fragen eines bisher nicht in Zweifel gezogen wurde: Dieses Unternehmen wahrt das Fernmeldegeheimnis.

Seit Montag gibt es Zweifel. Der Spiegel berichtet davon, dass deutsche Wirtschaftsjournalisten sowie Aufsichtsräte und auch Topmanager ausgespäht worden seien. Es gibt Erkenntnisse, dass es zumindest im Jahr 2005 zu missbräuchlicher Nutzung von Verbindungsdaten gekommen ist, das gibt der Konzern gegenüber der Presse zu. Ein externer "Hilfsspion" outet sich im Handelsblatt und räumt noch umfassendere Missbräuche von Telefondaten ein.
Als Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat ist man fassungslos. Stimmt das alles, dann hatte nun das Unternehmen, das man kontrollieren will, illegale Mittel genutzt, um Aufsichtsräte zu kontrollieren. Da rüttelt jemand verantwortungslos am Vertrauensverhältnis, das bei allem Streit in der Sache auch für die Gremien wirtschaftlicher Mitbestimmung notwendig ist. Vieles ist offen. Man fragt sich, wer ist so dummdreist zu glauben, das könnte alles verborgen bleiben? Wer ist so selbstzerstörerisch, auch nur den Verdacht zu nähren, die Persönlichkeitsrechte hätten im Telekom Konzern keinen Stellenwert mehr? Wer verantwortet Vorgänge, die geeignet sind, einen gewaltigen Reputationsschaden hervorzurufen?

Fragen über Fragen, dabei werden jetzt Fakten gebraucht, die nur eine schonungslose und schnelle Ermittlung liefern kann. Weder die Deutsche Telekom noch die potentiell Betroffenen können derartig schwerwiegende Vorwürfe im Raume stehen lassen, wie sie erhoben wurden. Deswegen ist es richtig, dass Vorstand und Aufsichtsrat die Staatsanwaltschaft eingeschaltet haben und auch interne Ermittlungen durchgeführt werden. Deswegen haben die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat auch Strafanzeige gestellt.

Mit Ernst und Entschlossenheit müssen die Ermittlungen geführt werden. Sicherlich werden die möglicherweise ebenso betroffenen Wirtschaftsjournalisten das Ihre an Ermittlungsarbeit dazu beitragen, aufzudecken, was dringend aufgedeckt werden muss. Schließlich wird immer wahrscheinlicher, dass auch ihre Telefondaten ausgewertet worden sind. Eine weitere Dimension und zusätzliche Dramatik liegt in den aktuellen Vorgängen. Es geht auch um die Pressefreiheit.

Noch sollten wir nur von Behauptungen und Anhaltspunkten reden, aber ein Urteil dürfen wir uns schon erlauben: Wenn es in diesem Konzern Menschen geben sollte, die glauben, die Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit beugen zu dürfen, um welches Ziel auch immer zu verfolgen, sollten wir ein gemeinsames Interesse haben, sie zu identifizieren und ihr Handeln abzustellen. Die Folgen wären sonst gravierend für ein Unternehmen, das sein Geld mit vertraulichen Informationen verdient und deren Beschäftigte sich oft krumm machen, um ein gutes Bild beim Kunden ab-zugeben.

Die Beschäftigten der Telekom haben Interesse daran, dass zügig aufgeklärt wird. Wer dazu beitragen kann, sollte es tun.

Lothar Schröder

Donnerstag, 29. Mai 2008

Gewerkschafter zeigen Telekom an

In der Bespitzelungsaffäre bei der Deutschen Telekom wollen auch die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat Strafanzeige gegen das Unternehmen und Unbekannt stellen. Durch die Strafanzeige möchten die Arbeitnehmervertreter zu Prozessbeteiligten werden. Damit erhalten sie Einsicht in alle Akten. "Wir wollen zur Aufklärung der Affäre beitragen und gleichzeitig die Reputation des Unternehmens schützen", sagte dazu Vize-Aufsichtsratschef Lothar Schröder. mehr

Samstag, 24. Mai 2008

Deutsche Telekom soll Aufsichtsräte, Manager und Journalisten bespitzelt haben


Die Deutsche Telekom steht im Zentrum einer ungeheuren Bespitzelungsaffäre. Um undichte Stellen im Vorstand und Aufsichtsrat aufzuspüren, sammelte und überprüfte der Konzern nach SPIEGEL-Informationen offenbar über ein Jahr lang Telefonverbindungsdaten von Aufsichtsräten und Managern.
mehr
Telekom reagiert
Schröder fordert Aufklärung

Dienstag, 20. Mai 2008

Mehr Arme – mehr Millionäre

20 Millionen Menschen sind von Armut betroffen oder werden nur durch staatliche Leistungen davor bewahrt. Das ist eine von vier Personen. So der neue Armutsbericht der Regierung. Und das in einem der reichsten Länder der Erde. Besonders betroffen sind Alleinerziehende und Kinder.

2,5 Millionen Kinder sind arm. Doppelt so viele wie 2004.


Gleichzeitig gibt es immer mehr Millionäre – schon 800.000 waren es letzten Sommer. Die Statistik beschönigt noch die Lage. Als arm gelten Menschen mit weniger als 781 Euro netto im Monat. Vor drei Jahren lag die Schwelle noch bei 938 Euro.
Die Agenda 2010 ist die zentrale Ursache für mehr Armut. Die Durchsetzungsmöglichkeiten in der Tarifpolitik sind mit Befristungen und Leiharbeit massiv behindert worden.
Hinzu kommen Minijobs und vor allem Hartz IV. Ohne Zumutbarkeitsschutz rauschen die Löhne in den Keller.

Am dringlichsten brauchen wir den gesetzlichen Mindestlohn: 7,50 Euro sofort und in schnellen Schritten neun.
Aber das reicht nicht: Bei der Leiharbeit muss die gleiche Bezahlung gesichert werden. Das Arbeitslosengeld II muss rauf auf 420 Euro. Und wir brauchen einen menschenwürdigen Zumutbarkeitsschutz. Damit niemand Angst haben muss demnächst für 3,50 den Hof kehren zu müssen.
Die Menschen mit kleinem Einkommen müssen steuerlich entlastet werden.
Finanziert etwa durch die Anhebung des Spitzensteuersatzes auf 50 Prozent.

http://wipo.verdi.de

Donnerstag, 15. Mai 2008

Tarifverhandlungen T-Systems

Die Entgelttarifverhandlungen der T-Systems haben am 09. Mai 2008 in Bonn begonnen. ver.di hat die Entgelttarifverträge der Legal-Gesellschaften T-Systems –ES, T-Systems –BS, T-Systems –GEI und T-Systems MMS zum 31.März 2008 gekündigt und der Unternehmensseite die Forderungen bereits Ende Februar diesen Jahres zugeleitet.

In der ersten Verhandlungsrunde, die zu einem neuen Entgelttarifvertrag der T-Systems führt, stellte die ver.di-Verhandlungskommission ihre Forderungen gegenüber dem Arbeitgeber dar. Sie belaufen sich auf eine tabellenwirksame Tariferhöhung ab dem 01. April 2008 um 6,5 Prozent bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von 12 Monaten. Die Forderungen von ver.di beziehen sich auf gestiegene Lebenshaltungskosten. Außerdem haben die Beschäftigten in der Vergangenheit einen großen Beitrag zur Verbesserung der Situation der T-Systems geleistet. Die Erwartungshaltung der Beschäftigten ist eine ordentliche Entgelterhöhung und das sie von ihrem ständigen Engagement jetzt profitieren.

Der Arbeitgeber seinerseits wies die Forderungen zurück.

Insgesamt erwarten die Branchenverbände in diesem Jahr wie auch in den vergangenen Jahren deutliche Gehaltssteigerungen im IT-Bereich.

Die Verhandlungen werden am 29. Mai 2008 in Kassel fortgesetzt. Als weiterer Termin wurde der 10./11.Juni 2008 in Bonn vereinbart.

Um Sie auf dem laufenden zu halten, bieten wir ein regelmäßiges T-Systems-Update.
Lesen oder abonnieren Sie das T-Systems-Update.
Übrigens, gute Tarifergebnisse sind nur mit vielen ver.di-Mitgliedern möglich.

http://www.ich-bin-mehr-wert.com/startseite/news/t_systems_update/

Montag, 14. April 2008

T-Mobile 3. Verhandlungsrunde


Die Tarifverhandlungen sind am 08.04.08 in Köln fortgesetzt worden. Die Arbeitgeberseite hat ein erstes „Angebot“ auf den Tisch gelegt.

In diesem „Angebot“ verknüpft die Arbeitgeberseite allerdings allgemeine Entgelterhöhungen mit grundsätzlichen Veränderungen des Entgeltsystems der T-Mobile.

Die Eckpunkte: mehr