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Mittwoch, 23. Juli 2008
Telekom-Vorstand hat alle Hemmungen verloren
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Samstag, 19. Juli 2008
USA:Call-Center-Mitarbeiter reichen Sammelklage gegen Dell ein
Ein Bundessrichter im US-Staat Oregon hat einer im Februar 2007 von zwei Call-Center-Mitarbeitern gegen ihren Arbeitgeber Dell eingereichten Klage den Status einer Sammelklage zuerkannt. Wie der Austin American Statesman berichtet, können nun alle früheren und aktuellen Dell-Mitarbeiter, die zwischen dem 8. Februar 2004 und heute in einem Call-Center von Dell gearbeitet haben, ihren Arbeitgeber wegen nicht vollständig ausbezahlter Löhne verklagen. mehr
Samstag, 12. Juli 2008
Entgelt-Verhandlungen für T-Systems abgeschlossen!
* in 2008 erfolgt eine Einmalzahlung in Höhe von 900 € (beurlaubte Beamte 765 €)
*die Entgelttabellen werden ab 1.1.2009 um 3,1 % angehoben
*bei allen Tarifbeschäftigten wird zum 1.1.2009 das individuelle Jahreszielgehalt um 3,1 Prozent erhöht
somit erfolgt in 2009 die Weitergabe der Tariferhöhung 1:1 (ohne GÜP)
*Laufzeit des Tarifvertrages bis 31.12.2009
* Das Verhandlungsergebnis gilt für die T-Systems –ES, -GEI, -BS und -MMS
Das Ansinnen der Arbeitgeber die allgemeine Tariferhöhung an das Erreichen von Unternehmenszielen (EBIT) zu koppeln, konnte nach zähen Verhandlungen abgewehrt werden. Trotz der von der Arbeitgeberseite vorgetragenen schwierigen wirtschaftlichen Situation konnte mit diesem Verhandlungsergebnis erreicht werden, dass keine Abkopplung von der allgemeinen Entgeltentwicklung stattfindet.
Dieses Ergebnis konnte nur durch Eure aktive Unterstützung in den Betrieben erreicht werden. Dafür vielen Dank.
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Dienstag, 10. Juni 2008
Tarifverhandlung T-Mobile 2008 erfolgreich beendet

Nach fünf zähen und schwierigen Verhandlungsrunden konnte ein akzeptables Ergebnis (vorbehaltlich der Zustimmung der verantwortlichen ver.di-Gremien) erzielt werden.
Lohnerhöhungen:
3,6 % ab 1. Juni 2008
2,3 % ab 1. Juni 2009
Einmalzahlung:
650 € für die Vergütungsgruppen 1 – 4 (beurlaubte Beamte: 550 €)
550 € für die Vergütungsgruppen 5 – 8 (beurlaubte Beamte: 470 €)
zum 01.01.2009
500 € für die Vergütungsgruppen 1 – 4 (beurlaubte Beamte: 425 €)
400 € für die Vergütungsgruppen 5 – 8 (beurlaubte Beamte: 340 €)
Laufzeit des Entgelt-Tarifvertrages bis zum 31.12.2009
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Sonntag, 1. Juni 2008
Lothar Schröder zur Bespitzelungsaffäre bei der Deutschen Telekom AG
Seit Montag gibt es Zweifel. Der Spiegel berichtet davon, dass deutsche Wirtschaftsjournalisten sowie Aufsichtsräte und auch Topmanager ausgespäht worden seien. Es gibt Erkenntnisse, dass es zumindest im Jahr 2005 zu missbräuchlicher Nutzung von Verbindungsdaten gekommen ist, das gibt der Konzern gegenüber der Presse zu. Ein externer "Hilfsspion" outet sich im Handelsblatt und räumt noch umfassendere Missbräuche von Telefondaten ein.
Als Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat ist man fassungslos. Stimmt das alles, dann hatte nun das Unternehmen, das man kontrollieren will, illegale Mittel genutzt, um Aufsichtsräte zu kontrollieren. Da rüttelt jemand verantwortungslos am Vertrauensverhältnis, das bei allem Streit in der Sache auch für die Gremien wirtschaftlicher Mitbestimmung notwendig ist. Vieles ist offen. Man fragt sich, wer ist so dummdreist zu glauben, das könnte alles verborgen bleiben? Wer ist so selbstzerstörerisch, auch nur den Verdacht zu nähren, die Persönlichkeitsrechte hätten im Telekom Konzern keinen Stellenwert mehr? Wer verantwortet Vorgänge, die geeignet sind, einen gewaltigen Reputationsschaden hervorzurufen?
Fragen über Fragen, dabei werden jetzt Fakten gebraucht, die nur eine schonungslose und schnelle Ermittlung liefern kann. Weder die Deutsche Telekom noch die potentiell Betroffenen können derartig schwerwiegende Vorwürfe im Raume stehen lassen, wie sie erhoben wurden. Deswegen ist es richtig, dass Vorstand und Aufsichtsrat die Staatsanwaltschaft eingeschaltet haben und auch interne Ermittlungen durchgeführt werden. Deswegen haben die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat auch Strafanzeige gestellt.
Mit Ernst und Entschlossenheit müssen die Ermittlungen geführt werden. Sicherlich werden die möglicherweise ebenso betroffenen Wirtschaftsjournalisten das Ihre an Ermittlungsarbeit dazu beitragen, aufzudecken, was dringend aufgedeckt werden muss. Schließlich wird immer wahrscheinlicher, dass auch ihre Telefondaten ausgewertet worden sind. Eine weitere Dimension und zusätzliche Dramatik liegt in den aktuellen Vorgängen. Es geht auch um die Pressefreiheit.
Noch sollten wir nur von Behauptungen und Anhaltspunkten reden, aber ein Urteil dürfen wir uns schon erlauben: Wenn es in diesem Konzern Menschen geben sollte, die glauben, die Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit beugen zu dürfen, um welches Ziel auch immer zu verfolgen, sollten wir ein gemeinsames Interesse haben, sie zu identifizieren und ihr Handeln abzustellen. Die Folgen wären sonst gravierend für ein Unternehmen, das sein Geld mit vertraulichen Informationen verdient und deren Beschäftigte sich oft krumm machen, um ein gutes Bild beim Kunden ab-zugeben.
Die Beschäftigten der Telekom haben Interesse daran, dass zügig aufgeklärt wird. Wer dazu beitragen kann, sollte es tun.
Lothar Schröder
Donnerstag, 29. Mai 2008
Gewerkschafter zeigen Telekom an
Samstag, 24. Mai 2008
Deutsche Telekom soll Aufsichtsräte, Manager und Journalisten bespitzelt haben

Die Deutsche Telekom steht im Zentrum einer ungeheuren Bespitzelungsaffäre. Um undichte Stellen im Vorstand und Aufsichtsrat aufzuspüren, sammelte und überprüfte der Konzern nach SPIEGEL-Informationen offenbar über ein Jahr lang Telefonverbindungsdaten von Aufsichtsräten und Managern.
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Telekom reagiert
Schröder fordert Aufklärung
Dienstag, 20. Mai 2008
Mehr Arme – mehr Millionäre
2,5 Millionen Kinder sind arm. Doppelt so viele wie 2004.
Gleichzeitig gibt es immer mehr Millionäre – schon 800.000 waren es letzten Sommer. Die Statistik beschönigt noch die Lage. Als arm gelten Menschen mit weniger als 781 Euro netto im Monat. Vor drei Jahren lag die Schwelle noch bei 938 Euro.
Die Agenda 2010 ist die zentrale Ursache für mehr Armut. Die Durchsetzungsmöglichkeiten in der Tarifpolitik sind mit Befristungen und Leiharbeit massiv behindert worden.
Hinzu kommen Minijobs und vor allem Hartz IV. Ohne Zumutbarkeitsschutz rauschen die Löhne in den Keller.
Am dringlichsten brauchen wir den gesetzlichen Mindestlohn: 7,50 Euro sofort und in schnellen Schritten neun.
Aber das reicht nicht: Bei der Leiharbeit muss die gleiche Bezahlung gesichert werden. Das Arbeitslosengeld II muss rauf auf 420 Euro. Und wir brauchen einen menschenwürdigen Zumutbarkeitsschutz. Damit niemand Angst haben muss demnächst für 3,50 den Hof kehren zu müssen.
Die Menschen mit kleinem Einkommen müssen steuerlich entlastet werden.
Finanziert etwa durch die Anhebung des Spitzensteuersatzes auf 50 Prozent.
http://wipo.verdi.de
Donnerstag, 15. Mai 2008
Tarifverhandlungen T-Systems
In der ersten Verhandlungsrunde, die zu einem neuen Entgelttarifvertrag der T-Systems führt, stellte die ver.di-Verhandlungskommission ihre Forderungen gegenüber dem Arbeitgeber dar. Sie belaufen sich auf eine tabellenwirksame Tariferhöhung ab dem 01. April 2008 um 6,5 Prozent bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von 12 Monaten. Die Forderungen von ver.di beziehen sich auf gestiegene Lebenshaltungskosten. Außerdem haben die Beschäftigten in der Vergangenheit einen großen Beitrag zur Verbesserung der Situation der T-Systems geleistet. Die Erwartungshaltung der Beschäftigten ist eine ordentliche Entgelterhöhung und das sie von ihrem ständigen Engagement jetzt profitieren.
Der Arbeitgeber seinerseits wies die Forderungen zurück.
Insgesamt erwarten die Branchenverbände in diesem Jahr wie auch in den vergangenen Jahren deutliche Gehaltssteigerungen im IT-Bereich.
Die Verhandlungen werden am 29. Mai 2008 in Kassel fortgesetzt. Als weiterer Termin wurde der 10./11.Juni 2008 in Bonn vereinbart.
Um Sie auf dem laufenden zu halten, bieten wir ein regelmäßiges T-Systems-Update.
Lesen oder abonnieren Sie das T-Systems-Update.
Übrigens, gute Tarifergebnisse sind nur mit vielen ver.di-Mitgliedern möglich.
http://www.ich-bin-mehr-wert.com/startseite/news/t_systems_update/
Montag, 14. April 2008
T-Mobile 3. Verhandlungsrunde

Die Tarifverhandlungen sind am 08.04.08 in Köln fortgesetzt worden. Die Arbeitgeberseite hat ein erstes „Angebot“ auf den Tisch gelegt.
In diesem „Angebot“ verknüpft die Arbeitgeberseite allerdings allgemeine Entgelterhöhungen mit grundsätzlichen Veränderungen des Entgeltsystems der T-Mobile.
Die Eckpunkte: mehr
Freitag, 4. April 2008
Spiegel: Telekom denkt über betriebsbedingte Kündigungen nach

Tabubruch bei der Deutschen Telekom: Bislang rühmt sich das Unternehmen dafür, überzählige Jobs stets sozialverträglich abzubauen. Doch weil die Personalkosten immer noch viel zu hoch sind, wird intern nun auch über betriebsbedingte Kündigungen gesprochen. [...] Der Spielraum für die Konzernführung ist aber begrenzt, da viele Telekom-Mitarbeiter verbeamtet oder durch entsprechende Vereinbarungen zwischen der Gewerkschaft Ver.di und dem Konzern geschützt sind. mehr
Tarifverhandlungen mit der Deutschen Telekom Accounting GmbH (Tessa)
Belegschaftsaktionäre reden „ein Wörtchen mit“
Alle Mitarbeiter mit T-Aktien sind aufgerufen, entweder an der Hauptversammlung teilzunehmen oder die Stimmberechtigungen an die unten genannten Betriebsratsvertreter zu übertragen. ver.di empfiehlt auch dieses Jahr wieder, die Einladung auf keinen Fall zu verwerfen. Ist eine persönliche Teilnahme nicht möglich, sollten die Stimmrechte an eine Vertreterin oder einen Vertreter übertragen werden.
SO GEHT ES
Mit der Einladung zur Hauptversammlung werden Anmeldeformulare, Formulare für die Stimmrechtsübertragung und Rückumschläge beigelegt. Wer nicht selbst an der HV teilnehmen kann, sollte das Formular für die Stimmrechtsübertragung ausfüllen und mit Hilfe des Freiumschlags an den Absender zurückschicken.
ver.di empfiehlt die folgenden Kolleginnen und Kollegen für die Stimmrechtsübertragung:
Kornelia Dubbel: Betriebsrätin KundenNL West, Im Erftgrund 1 a, 41516 Grevenbroich.
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ver.di fordert Übernahme ÖD-Tarifabschluss für T-Beamte
Montag, 24. März 2008
Streiks gegen Deutsche Telekom in Griechenland
Die griechische Telekom-Gewerkschaft hat wegen des geplanten Einstiegs der Deutschen Telekom bei der Hellenic Telecom (OTE) Streiks begonnen.
Am Montagmorgen hängten Gewerkschaftsmitglieder schwarze Bänder und deutsche Fahnen auf dem Hauptgebäude der griechischen Telekom OTE im Athener Vorort Maroussi. Zudem streikten für 24 Stunden alle Techniker der Gesellschaft, wie das Fernsehen berichtete.
Die OTE-Gewerkschaft (OME-OTE) sperrt sich gegen die Übernahme von knapp 20 Prozent des grössten Telekomanbieters in Griechenland durch die Deutschen. Die Streiks sollen am Mittwoch ausgeweitet werden. Dann beginnt ein dreitägiger Streik aller Angestellten der griechischen Telekom, teilte die Gewerkschaft mit. Quelle
Sonntag, 9. März 2008
ver.di Tarifkommission stimmt Tarifeinigung zu
Am 7. März 2008 hat die ver.di Tarifkommission getagt und der Tarifeinigung vom 5. März 2008 zugestimmt. Die Gremien der Arbeitgeberseite haben ebenfalls die Zustimmung erklärt.
Somit steht die Einigung!
Mit diesem Tarifabschluss wird sichergestellt, dass die Beschäftigten der TPG nicht weiter von den Einkommensentwicklungen abgekoppelt werden – Reallohnsteigerung findet statt. Mit dem durchgesetzten Angebot werden alle individuellen Entgelte in der TPG um 3,8% erhöht. Die Leermonate werden mit der Einmalzahlung in 2008 überbrückt. Durch den höheren Einmalbetrag für die Bänder A-D erfahren gerade die jüngeren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit geringeren Einkommen eine stärkere Entgeltsteigerung.
Donnerstag, 6. März 2008
TPG: Das Ergebnis steht!
* 3,8 % Entgelterhöhung zum 01.06.2008.
Für die Monate Januar bis Mai 2008:
* 650 € Einmalzahlung/ 550 € für beurlaubte BeamtInnen (Entgeltgruppen A-D)
* 550 € Einmalzahlung/ 470 € für beurlaubte BeamtInnen (Entgeltgruppen E-J)
* Gesamtlaufzeit 16 Monate (01.01.2008 bis 30.04.2009)
* Die Entgelterhöhung wird 1:1 an alle Beschäftigten weitergegeben
Unsere Warnstreiks der letzten Wochen haben dieses Ergebnis erst möglich gemacht!!!!!!!
Es hat sich gelohnt! Jetzt Mitglied werden – Jetzt Mitglied werben!
Donnerstag, 28. Februar 2008
Warnstreiks zeigen Wirkung!
*Ein einigungsfähiges Angebot muss auf den Tisch
*Der Arbeitgeber ist aufgefordert an den Verhandlungstisch zurückkehren
Arbeitgeber kehrt zurück an den Verhandlungstisch!
Mit der „T Shop Intern“ vom 26. Februar bekundet die Geschäftsführung ihre Bereitschaft an den Verhandlungstisch zurückzukehren – dies begrüßt ver.di!
Jetzt zählen Fakten! mehr
Dienstag, 26. Februar 2008
T-Systems Enterprise Services Verhandlungen zu Nearshore und Offshore
Die entsprechenden Ausführungen finden sich kurzgefasst im beiliegenden Tarifinfo Nr. 1.
Nearshore
Offshore

